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Das Lymphödem ist eine chronische Erkrankung

Das Lipödem tritt überwiegend bei Frauen auf

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Diagnostik

Erscheinungsformen des Lipödems:

Typ I: Fettgewebsvermehrung im Bereich von Gesäß und Hüften (Reiterhosenphänomen)
Typ II: Das Lipödem reicht bis zu den Knien, Fettlappenbildungen im Bereich der Knieinnenseite
Typ III: Das Lipödem reicht von den Hüften bis zu den Knöcheln
Typ IV: Arme u. Beine sind betroffen
Typ V: Lipolymphödem.

Je nach Schweregrad der Erkrankung teilen wir sie in Stadien ein.

Stadium 1: Orangenhaut, feinknotige Hautoberfläche
Stadium 2: Matratzenhaut, grobknotige Hautoberfläche mit größeren Dellen
Stadium 3: grobe, deformierende Fettlappen

Allgemeine Diagnostik: Durch die Anamneseerhebung, Inspektion und Palpation ist in den meisten Fällen die Diagnose zu stellen. Das Lipödem

können wir allein auf Grund des Aussehens und des Anfassens erkennen.
Das typische Verteilungsmuster der Fettpolster an Hüften, Schenkeln, Knien
und in der Knöchelregion sowie das Freibleiben der Füße weisen auf das Lipödem hin. In der zweiten Tageshälfte treten orthostatische Ödeme auf. Ebenso die Schmerzhaftigkeit bei Berührung oder Druck auf die Schienbeinvorderkante lassen auf ein Lipödem schließen.

Spezielle Diagnostik - Plethysmographie: Die arterielle Reserve ist eingeschränkt, da in diesem derben, festen Fettgewebe auch die kleinsten Arterien das Unterhautfettgewebe nicht mehr gut durchbluten können.

Sonographie(Marshall): Die Sonographie der unteren Extremitäten zeigt eine gleichmäßige Verbreitung des Unterhautfettgewebes mit schneegestöberartiger Veränderung des Unterhautfettgewebes.

- indirekte Lymphographie
- flammenförmiges Injektionsdepot (K.U.Tiedjen)
- Funktionslymphszintigraphie (nach Weissleder)

Es handelt sich um eine Szintigraphie, bei der die Aufnahme der Teilchen in den Lymphknoten nach einem vorgegebenem Bewegungsablauf gemessen werden. Mit dieser Untersuchungsmethode kann festgestellt werden, ob bereits ein begleitendes Lymphödem vorliegt.

Computertomographie: Zeigt eine deutliche Verdickung im Unterhautfettgewebe ebenso wie in der KernspinUntersuchung

Fluoreszenzmikrolymphographie: Typische Veränderungen in den Lymphkapillaren mit aneurysmaähnlichen Aussackungen(Vesti)

Druckschmerzmessung: An festen Punkten der Extremität erfolgt die pressure-algometry (Reißhauer)


Schräge Blicke, Getuschel, soziale ­Diskriminierung bis hin zum Mobbing in der Schule und am ­Arbeitsplatz: Lip- und/oder Lymphödeme gehen nicht nur mit schweren körperlichen, sondern auch mit gravierenden seelischen Belastungen einher.

Als chronisch progrediente Fettverteilungsstörung ist das Lipödem von übermäßig dicken Beinen und Armen bei in Frühstadien gleichzeitig schlanker Taille und wohlproportioniertem Körperstamm geprägt. Es wird von einer ödembedingten Beschwerdesymptomatik, das heißt Druckschmerz sowie Schwere- und Spannungsgefühl begleitet. In Spätstadien bilden sich meist umschriebene Wülste insbesondere an den Oberschenkel- und Knie-Innen­seiten.

Da sich viele Ärzte mit der überwiegend bei Frauen auftretenden Lipohypertrophia dolorosa nur unzureichend oder gar nicht auskennen oder sie häufig als Adipositas fehlinterpretieren, werden die Patientinnen oft schlichtweg falsch oder gar nicht therapiert. Quelle Pharmazeutische Zeitung online 

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