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Das Lymphödem ist eine chronische Erkrankung

Das Lipödem tritt überwiegend bei Frauen auf

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Ödem Statistik

Wissenswertes über Ödem Erkrankungen

Häufigkeit von Lymphödemen. Wenn man die Literatur über Lymphödem liest, fallen einem wegen der Lymphödemhäufigkeit widersprüchliche Angaben auf. Einerseits wird von dem Lymphödem, einem Stiefkind der Medizin gesprochen, das relativ selten sei und deswegen in der Ärzteschaft zu wenig bekannt ist. Andererseits wird häufig geschrieben, dass es in Deutschland allein 3 Millionen Lymphödeme gäbe, wobei nirgends steht, wie diese Zahl entstanden ist. Die größte Häufigkeit von Lymphödemen wurde in einer Arbeit von U. Schwarz aus der Földiklinik 1990 veröffentlicht, der an 1000 Probanden das Stemmer'sche Zeichen, eine für primäre Lymphödeme typische Verdickung der Zehenrückenhaut, in durchschnittlich 7% fand.

Dieses ergäbe dann bei einer Bevölkerung von 80 Millionen Menschen in Deutschland etwa 5,6 Millionen primäre Lymphödeme. Wenn man zusätzlich bedenkt, dass die sekundären Lymphödeme doppelt so häufig sind wie die primären, würde das insgesamt für Deutschland ca. 15 Millionen Lymphödeme bedeuten, eine wahrhaft utopische Zahl. Diese Arbeit von Schwarz regte mich zu einer eigenen Studie an, bei der ich 4000 Schüler von Lymphdrainage-Schulen untersuchte und dabei insgesamt 2 primäre Lymphödem der Beine fand. Dies bedeutet eine Häufigkeit von 0,5 ‰, was für Deutschland 40 000 primäre Lymphödeme bedeuten würde. Gegen meine Studie kann man vorbringen, dass diese keine repräsentative Untersuchung für die Gesamtbevölkerung sei, da es sich mit 28 Jahren Durchschnittsalter um relativ junge Menschen handelte. Möglicherweise würden sich die Zahlen durch eine repräsentative Untersuchung etwas verändern, aber sicherlich nicht wesentlich.

Es gibt aber bisher keine entsprechende Studie. Aus meinen Klinikstatistiken ist bekannt, dass die sekundären Lymphödeme regelmäßig doppelt so häufig vorhanden sind wie die primären. Daraus muss ich schließen, dass auch in der Gesamtbevölkerung die sekundären Lymphödeme doppelt so häufig auftreten, was für Deutschland etwa 80 000 sekundäre Lymphödeme bedeuten würde. Somit hätten wir in Deutschland insgesamt ca. 120 000 Lymphödeme. Aus meinen Statistiken ist mir auch die Verteilung innerhalb der primären und sekundären Lymphödem bekannt. Bei den primären Lymphödemen sind 94% an den Beinen, 1% an den Armen, 0,5% am Kopf, 0,5% am Genitale und 4% an mehreren Körperregionen. Bei den sekundären Lymphödemen betreffen 66% die Arme, 31% die Beine, 1,5% das Genitale und 1% den Kopf und 2% mehrere Körperregionen. Daraus ergeben sich von der Häufigkeit her für Deutschland ca. 53 000 sekundäre Armlymphödeme, ca. 38 000 primäre Beinlymphödeme und ca. 25 000 sekundäre Beinlymphödeme.

Lipödem Erkrankung. 

Aufgrund des Verhältnisses von Lymphödem und Lipödem in Ödemkliniken schätze ich die Häufigkeit auf 80 000 Betroffene für Deutschland. Die reine Form von Extremitäten-Lipohypertrophie und Lipödem ohne zusätzliche Adipositas findet sich nur bei 20%. Das bedeutet, dass 80% der Lipödem-Patienten zusätzlich eine Adipositas haben, die das Krankheitsbild verschlechtern kann. Die Zahlen stammen aus den Jahren 1990.

Dr. Herpertz 

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