selenase® (Natriumselenit) ist neben der manuellen Lymphdrainage die einzige Therapie, die beim sekundären Lymphödem nachgewiesenermaßen wirkt. Die Produktreihe selenase® (Injektionen, Trinkampullen, Tabletten) umfasst die Hauptproduktlinie der biosyn Arzneimittel GmbH mit Sitz in Fellbach. Das mittelständische Pharma-Unternehmen ist Weltmarktführer bei hochdosierten Selenarzneimitteln. Sie kommen auch bei der Behandlung von Lymphödemen zum Einsatz.

Das 1984 gegründete Familienunternehmen hat sich über Jahrzehnte mit Forschungen zur Bedeutung des Spurenelements Selen in der Medizin einen Namen gemacht. Als erstes und vermutlich noch immer einziges Unternehmen der Welt ist es seit 2009 in der Lage, den Wirkstoff Natriumselenit-Pentahydrat in der international vorgeschriebenen GMP-Qualität herzustellen – dank eines eigens von biosyn entwickelten und patentierten Produktionsverfahrens.

Vor allem Krebspatienten und Intensivmediziner vertrauen auf die Präparate aus Fellbach. So wurde die Selentherapie zu einer wertvollen Erweiterung der Standardtherapie der immer noch häufig tödlichen Sepsis in der Intensivmedizin. Aus dem Serum einer kalifornischen Meeresschnecke entwickelt das Unternehmen seit Jahren einen zunehmend nachgefragten Trägerstoff (KLH) für moderne Impfstoffe.


Seit 1984, dem Gründungsjahr der biosyn Arzneimittel GmbH, steht der Mensch als Ganzes im Fokus. biosyn war Vorreiter für die ganzheitliche Medizin gerade im Bereich der Onkologie und der Immunregeneration. Und so hat sich ein Reigen an Präparaten entwickelt, die heute Schwerkranken aus der Krise helfen, in der Nachbehandlungsphase die Menschen und ihr Immunsystem stärken und die Gesunden beim Gesundbleiben unterstützen!

 

Lymphödeme sind oft eine Folge von Operationen oder Strahlentherapien. Sie entstehen, wenn Lymphgefäße verletzt, durchtrennt oder geschädigt werden und dadurch nicht mehr ausreichend Flüssigkeit aus dem Gewebe abtransportiert werden kann. Die sicht- und tastbaren Schwellungen – oft an Armen und Beinen - sind nicht nur ein ästhetisches, sondern auch ein medizinisches Problem. Neben der Flüssigkeit sammeln sich schon bald Abbauprodukte des Stoffwechsels an der betroffenen Körperstelle an. Folge ist eine zunehmende Verhärtung des Gewebes, die das Abfließen weiter verschlechtert. Wird das Lymphödem nicht behandelt, können sich Infektionen ausbreiten, die zu chronischen Entzündungen auswachsen.

Daher ist eine systematische Therapie nötig: Dazu gehören die von einem Therapeuten durchgeführte regelmäßige Lymphdrainage und Bandagen. Als zusätzliche medikamentöse Maßnahme hat sich beim Lymphödem bisher einzig die Gabe von Selen als nachweisbar positiv erwiesen. Natriumselenit, eine anorganische Selenverbindung, fördert zum einen die Volumenreduktion, schützt aber vor allem gegen Entzündungen in dem betroffenen Areal.

Krankenkassen erstatten die Verordnung eines Selenpräparates, wenn zuvor ein zu niedriger Selenspiegel nachgewiesen wurde. Daher ist es sinnvoll, den Selenspiegel im Blut von einem Arzt bestimmen zu lassen, der gegebenenfalls höhere Dosierungen, die verschreibungspflichtig sind, verordnen kann.

Dies ist der Patienteninformation „Das Lymphöden richtig behandeln“ zu entnehmen, die im Reglin-Verlag, Köln, erschienen ist. Sie enthält auch Informationen und Tipps, was Patienten selbst durch Hautpflege und eine günstige Lebensweise für eine Verringerung ihrer Lymphödeme tun können.

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