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Versorgung

Kompressionsstrümpfe  

Wichtiger Hinweis: Kompressionsstrümpfe, gleich ob Flach- oder Rundstrick, Mass oder Serie sind Hilfsmittel. Deshalb haben sie ja auch eine Hilfsmittelnummer und sind im Hilfsmittelverzeichnis gelistet. Hilfsmittel sind im Gegensatz zu Arznei-, Verband- und Heilmitteln nicht budgetiert. Hilfsmittel sind auf dem Kassenrezept mit einer 7 im Hilfsmittelfeld zu kennzeichnen. Sie sollen nicht zusammen mit einem Arzneimittel auf dem gleichen Rezept verordnet werden, um nicht versehentlich in das Arznei-, Verband- und Heilmittelbudget hineingerechnet zu werden.  (Auch Anziehhilfen sind Hilfsmittel)
Lymphschuhe  von Varomed.   
Schwangerschaft 

Die aktuelle Fortschreibung der Produktgruppe 17 „Hilfsmittel zur Kompressionstherapie" des Hilfsmittelverzeichnisses der gesetzlichen Krankenkassen sieht außerdem vor:

1. Medizinische Kompressionsstrümpfe haben bei regelmäßigem Tragen eine Lebensdauer von mindestens sechs Monaten, d.h. dem Patienten steht jedes halbe Jahr eine Neuverordnung zu.

2. Es gibt keine starre Zuordnung von Kompressionsklassen zu bestimmten Diagnosen. Alle Kompressionsklassen - insbesondere auch die Kompressionsklasse 1 - können im Ermessen des behandelnden Arztes nach medizinischer Notwendigkeit verordnet werden.

3. In Einzelfällen, beispielsweise wenn der Patient nicht in der Lage ist, Kompressionsstrümpfe der Kompressionsklassen 3 und 4 alleine anzuziehen, kann der Arzt zwei Strümpfe niedrigerer Kompressionsklassen verordnen, die übereinander getragen werden.

4. Es wird zwischen Rundstrickprodukten zur Therapie von Venenerkrankungen sowie Flachstrickprodukten für die Therapie von Ödemen differenziert. Damit wird der besonderen Rolle der Flachstrickprodukte in der lymphatischen Versorgung Rechnung getragen.

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Alles für den Therapieerfolg bei Lymphödemen

Mit Kompressionsstrümpfen, die wirken und sich angenehm tragen. Fakt ist: Nur durch konsequente Einhaltung der Therapie kann eine Verschlimmerung der Erkrankung verhindert werden. Bei der Behandlung von Lymphödemen hat sich die Komplexe Physikalische Entstauungstherapie (KPE) als erste Therapiephase bewährt und durchgesetzt. Sie bewirkt z. B. das Abfließen von Lymphstauungen, das Umstrukturieren von verändertem, verhärtetem Bindegewebe, das Aktivieren der Muskelpumpen etc.

Kompressionstherapie durch Kompressionsstrümpfe

Die zweite Phase der Therapie (KPE Phase II) unterscheidet sich von Phase I vor allem in der Kompressionstherapie. Statt Bandagen erhält der Patient jetzt spezielle Kompressionsstrümpfe, die den Entstauungserfolg erhalten sollen. Diese sind meist individuell und in Flachstricktechnik gefertigt. Kompressionsversorgungen gibt es für Arme, Hände, Beine und Zehen.

Über die Kompressionsklasse (von I bis IV) und die Art der Versorgung entscheidet der behandelnde Arzt. Moderne Kom-pressionsstrümpfe z. B. bestehen aus Hightech-Fasern, sind angenehm zu tragen und zeigen eine hohe Luftdurchlässigkeit, was der Haut sehr zugute kommt.

Tips für eine erfolgreiche Kompressionstherapie:

  • Wichtig für den Erfolg der Kompressionstherapie ist eine umfassende Beratung durch Arzt und Sanitätsfachhandel sowie und ein korrektes Anmessen der Strümpfe. Dieses findet an vorgegebenen Messpunkten statt.
  • Um richtig wirken zu können, müssen Kompressionsstrümpfe genau sitzen. Jeder Patient sollte sich das korrekte An- und Ausziehen genau zeigen lassen und es bei der Erstversorgung mehrfach ausprobieren.
  • Praktisch sind An- und Ausziehhilfen, die – wie die Kompressionsstrümpfe auch – im ausgewählten Fachhandel erhältlich sind.
  • Wichtig ist das Beachten der Pflegeanleitungen: Denn nur richtig gepflegte Kompressionsstrümpfe bleiben in Form und können dauerhaften Therapieerfolg gewährleisten. 

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