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Wundversorgung

Vor Beginn der Wundbehandlung und der Auswahl des richtigen Wundverbands ist der Zustand der Wunde festzustellen. In erster Linie ist zu unterscheiden, ob es sich um eine nicht infizierte oder eine infizierte Wunde handelt. Liegt eine infizierte oder kritisch kolonisierte Wunde vor, muss die Wundversorgung antimikrobiell ausgestattet sein.

Wunden zeigen sich mit unterschiedlichem Erscheinungsbild: nekrotisch, fibrinös belegt, granulierend und epithelisierend. Dies fließt in die Wundbeurteilung und damit in die Auswahl der richtigen Wundauflage mit ein. Ein entscheidender Faktor ist außerdem der Exsudationsgrad, der für die fachgerechte Auswahl berücksichtigt werden muss. Gegebenenfalls sind geeignete Maßnahmen zur Wundbettkonditionierung zu veranlassen, etwa ein Débridement.

Wird das Lymphödem durch die KPE nicht adäquat behandelt, kann es zu Ulzerationen kommen. Wegen des reduzierten Immunstatus von Lymphpatienten können Wundkomplikationen und Wundinfektionen letal verlaufen. Aktivierung der Wund-heilung und phasengerechte Wundversorgung erhalten somit in der Behandlung des Lymphödems einen hohen Stellenwert.

Effektive Wundbehandlung schließt bei Lymphödempatienten immer auch die Kompressionstherapie mit ein. Ohne dass eine Reduktion der Eiweißlast im Interstitium hergestellt wird, kann keine Wundheilung erfolgen. Die Reduktion des Ödems hat in der Regel einen positiven Effekt auf die Wundheilung, da so die Zellen wieder besser mit Nährstoffen, Lymphozyten und Wachstumsfaktoren versorgt und Abbauprodukte rascher entfernt werden. Entzündliche Prozesse werden zurückgedrängt und das Infektionsrisiko reduziert. Eine anhaltende Ödemreduktion ist essentiell, um Wundheilungsstörungen zu vermeiden.

Vor jedem Bandagieren sollte eine gründliche Inspektion der Haut erfolgen.

Lokaltherapie offener Wunden

Je nach Wundzustand ist eine entsprechende Wundauflage zu wählen, um Wundkomplikationen und die häufig damit asso-ziierten Infektionen mit möglicherweise letalen Folgen zu verhindern. Dabei sind Sachverhalte wie Exsudatbildung, Wundstadium, Wundtiefe und auch Schmerzen zu berücksichtigen. Der geeignete Wundverband muss ein physiologisches Wundmilieu sowie Schutz vor mechanischen Einflüssen gewähren und eine Barriere gegen ein- und austretende Mikroorganismen bilden.

Modernes Wundmanagement mit System

Suprasorb® Wundauflagen fördern und beschleunigen die phasengerechte, feuchte Wundheilung. Je nach Exsudationsgrad steht das Aufnahmevermögen oder die Fähigkeit der Flüssigkeitsabgabe im Vordergrund. Die Wundauflagen verkleben nicht mit dem Wundgrund und bewahren neu gebildetes Gewebe vor Verletzung. Suprasorb® bietet ein System indikationsgerechter Wundauflagen für das phasengerechte Wundmanagement.

Lohmann & Rauscher
www.lohmann-rauscher.de

 

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