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Chronische Wunden

Chronische Wunden stellen in der Bundesrepublik Deutschland ein großes gesundheitspolitisch relevantes Problem dar. Derzeit leiden in der BRD zwischen 3 bis 5 Millionen Menschen an einer chronischen Wunde. Diese Menschen sind durch Schmerzen, wiederkehrende Entzündungen, häufig notwendige Krankenhausaufenthalte und Arztbesuche in Ihrer Lebensqualität eingeschränkt.

Die chronische Wunde ist nicht einfach ein Hautdefekt, der mit einem Pflaster versorgt wird. Heilt eine Wunde nicht in normaler Zeit ab, liegt meist ein schwerwiegenderes Problem als Wundursache vor. Da es in Deutschland keine spezielle Facharztdisziplin für diese Patienten gibt, diese jedoch Kenntnisse in vielen Fachdisziplinen benötigen, ist es unser ausgewiesenes Anliegen die Zusammenarbeit ALLER, die an der Behandlung von Patienten mit chronischen Wunden beteiligt sind zu koordinieren und zu vernetzen. Dies beginnt beim einheitlichen Sprachgebrauch und endet bei der Therapie entlang von anerkannten Leitlinien.

Ursachen können z. B. sein:

• arterielle Verschlußkrankheit
• ein Venenleiden
• diabetische Fußsyndrom
• Lymphödem, Lipödem oder Kombinationsform von beiden
• eine Infektion
• rheumatische Erkrankungen
• Dekubitus , d.h. Liegeprobleme mit zu hohem Druck an exponierten Körperstellen
• Tumore
• Thermische / Chemische verursachte Wunden (Hitze, Kälte, Strom, Säure, Laugen)
• Strahlenbedingte Wunden
• und noch vieles mehr

Zu jeder Ursache gehört natürlich die richtige dazugehörige Therapie. Das kann von der Dehnung und Öffnung der Arterien bis zu der Kompressionstherapie für die Venen, über die gute Einstellung eines Blutzuckerspiegels bis zur regelmäßigen Lagerung / Bewegung reichen. Natürlich ist dazu eine phasengerechte , moderne Wundversorgung obligatorisch.

Unser großes Anliegen ist es, Patienten und ihre Angehörigen zu informieren, um Patienten die Möglichkeit zu geben, am Ziel, nämlich der Heilung einer Wunde, aktiv mitzuwirken.

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