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Krankheitsbild

Diabetes mellitus

Der Begriff Diabetes mellitus kommt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie "honigsüßer Durchfluss". Als Diabetes wird eine Gruppe von Stoffwechselerkrankungen bezeichnet, die allesamt zu erhöhten Blutzuckerwerten (Hyperglykämie) führen. Das Hormon Insulin wird in den Langerhans'schen Inseln der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) gebildet. Alle Körperzellen benötigen Insulin, um Zucker (Glukose) aus der Blutbahn aufnehmen zu können. In der Zelle wird der Zucker dann zu einer anderen Energieform umgewandelt,"verbrannt". Können Zellen keinen Zucker aufnehmen, steigt die Glukosekonzentration im Blut. Ein hoher Blutzuckerspiegel - wie bei Diabetes mellitus - aber schädigt auf Dauer empfindliche Zellen. Für eine dauerhaft hohen Blutzuckerspiegel gibt es je nach Diabetes-Typ verschiedene Ursachen.Krankheiten. 

Dekubitus – das Druckgeschwür

Was ist ein Dekubitus? Wenn auf bestimmten Körperteilen über zu lange Zeit zu viel Gewicht lastet, werden die Haut und das darunter liegende Gewebe „gedrückt". D.h. Drei wichtige Faktoren sind hier sehr relevant : - Zeit (Auflagedruck), - Druck ( Druckverweildauer), - Risikofaktoren. Dadurch kann das Blut in diesem Bereich nicht mehr ausreichend zirkulieren – es entsteht eine Blutleere (sog. Ischämie), das Gewebe hat dadurch eine Unterversorgung von Sauerstoff, Giftstoffe werden nicht mehr abtransportiert und stirbt langsam ab. Hauptursache für einen Dekubitus ist permanente Bettlägerigkeit.

Ödeme

Das Lymphödem kann als Zwischenzellflüssigkeitsansammlung definiert werden, die durch gestörte lymphatische Drainage entsteht. Die Reduzierung des Lymphflusses kann als Ergebnis entweder angeborener oder erworbener Anomalien des Lymphabflusses resultieren. Obwohl das Lymphödem Gewöhnlicherweise eine oder mehrere Extremitäten befällt, kann es sich auch in Organen manifestieren. Gleich welcher Pathogenese ist es häufig ein chronischer unerbittlicher Zustand, der ein lang anhaltendes und psychologisches Problem für den Patienten und eine komplexe therapeutische Herausforderung für den Arzt bedeutet. 

Chronisch venöse Insuffizienz (CVI)

Der Begriff „chronisch venöse Insuffizienz" ist keine Diagnose, sondern die Benennung eines krankhaften Zustandes, zu welchem verschiedenen Venenleiden führen können, die eine Gemeinsamkeit haben. Diese besteht darin, dass eine Abflussstörung des Blutes Richtung Herzens durch die Venen vorliegt – eine sog. „Venenschwäche". Das begründet sich in den nicht mehr ganz einwandfreien und/oder völligen Fehlen der Funktion der Venenklappen. Durch die CVI entsteht die häufigste Form des „offenen Beines" - genannt das Ulcus crusis venosum. Zwischen 57 – 80 % der Patienten mit einem Beingeschwür leiden unter einer Venenerkrankung. Das Entstehungsrisiko erhöht sich mit zunehmenden Lebensalter. 

pAVK

Was ist eine pAVK ? Die pAVK ist die Abkürzung für die periphere Arterielle Verschluß Krankheit. Ursache stellt die Arterienverkalkungen dar. Dadurch sind Verengungen und Verschlüsse der überwiegend mittleren und großen Arterien (Mikro- und Makroangiopathien) die Folge. Es kommt zu einer Verminderung oder Unterbrechung des Blutkreislaufes in dem betroffenen Gewebegebiet. Typische Symptome sind Schmerzen und Wadenkrämpfe beim Gehen. Unterbricht der Patient kurze Gehstrecken zum Ausruhen, erfährt der Patient Linderung. Man spricht hier von der sog. „Schaufensterkrankheit". Beim Liegen bessert sich der Ruheschmerz durch Heraushängen der Füße aus dem Bett, v.a. nachts. 

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