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Das Lymphödem ist eine chronische Erkrankung

Das Lipödem tritt überwiegend bei Frauen auf

Manuelle Lymphdrainage mit MLD Therapeuten

Kompressions-Strümpfe die passgenau sitzen

Hilfe bei Ödem, Venen und Wund Erkrankungen

Osteoporose

Rehabilitation

Die medizinische Rehabilitation versucht, einen die Teilhabe oder Erwerbsfähigkeit bedrohenden oder (z. B. durch Unfall) entstandenen Gesundheitschaden zu beseitigen, zu mildern oder Folgen zu beseitigen. Dazu dienen Reha-Kliniken (früher Kuren) und ambulante Rehamaßnahmen. Medizinische Rehabilitation gibt es aber auch für Menschen, die nicht oder nicht mehr im Erwerbsleben stehen (z. B. alte Menschen).

Rehabilitation in der akuten Phase mit heftigen Schmerzen
(z.B. nach einem frischen Wirbelbruch)

• Gelockerte Bettruhe
• Ausreichend Schmerzmedikamente nach WHO-Stufenschema:

I: NSAR (z.B. Diclofenac, Ibuprofen), COX – 2 – Hemmer (z.B. Arcoxia, Celebrex) ASS, Metamizol, Paracetamol
II: einfach verschreibungspflichtige Opioide (z.B. Tilidin)
III: verschreibungspflichtige Opioide (z.B. MST, Durogesic)

• Kortikoide (antientzündlich - abschwellend bei akuter Lumboischialgie, „Hexenschuss“)
• Neuraltherapie bzw. Therapeutische Lokalanästhesie der schmerzhaften Muskelansätze
• Lokale Wärme- bzw. Kältebehandlung
• Atemgymnastik zur Vorbeugung einer Lungenentzündung
• Schnelle Mobilisation im Stützmieder zur Wiederherstellung der Ballonfunktion des Bauches

Rehabilitation bei Osteoporose in der subakuten und chronischen Phase
• Bei Bedarf Schmerzmedikamente nach WHO-Stufenschema
• Intermittierendes Ruheregime (2Stunden Belastung, ½ Stunde Pause)

Physiotherapie:

Krankengymnastikisometrische Übungen, später aktive Bewegungstherapie, auch im Bewegungsbad
Spaziergänge und intensiveres Gehen (Walking)
Erlernen eines adäquaten Hausübungsprogramms

Medizinische Trainingstherapie

Kräftigung abgeschwächter Muskelgruppen
Verbesserung der Koordination zur Sturzprophylaxe unter Vermeidung von axialen Stauchungsbelastungen der Wirbelsäule und dadurch bedingter Frakturgefahr
Ausdauertraining zur körperlichen Konditionierung

Balneophysikalische Therapiemaßnahmen
Elektrotherapie
Ultraschall
Moorpackungen in der Haslauer Wanne bzw. Fangopackungen nach Spitzner Kneipptherapie ( Güsse, Wickel, Med.Teil – und Vollbäder)

• Akupunktur
• Ergotherapie mit Alltagstraining
• Psychologische Betreuung zur Schmerz- und Krankheitsverarbeitung mit Erlernen von Entspannungstherapien
• Ernährungsberatung mit Lehrküche

Erfragen Sie bitte bei Ihrer Krankenkasse oder bei Ihrem zuständigen Landesselbsthilfeverband für Osteoporose Reha-Kliniken, die sich auf Osteoporosetherapie spezialisiert haben.
Die Verordnung ambulanter oder stationärer Rehabilitationsmaßnahmen ist dann durch Ihren Arzt möglich. Die Antragsformulare erhalten Sie bei Ihrer Krankenkasse.


Zur Basis-Therapie gehört eine gesunde Ernährung

Foto:pixabay 

Zur Basis-Therapie gehört eine gesunde Ernährung mit viel Kalzium und regelmäßige Bewegung beziehungsweise Kranken-gymnastik. Reicht die Basistherapie nicht aus, sollten zusätzlich Bisphosphonate gegeben werden. Haben Osteoporose-Patienten aufgrund einer Wirbelkörperfraktur starke Schmerzen, empfiehlt sich eine sogenannte Vertebroplastie.

Wirkungsvolle Osteoporose-Therapie

Egal, ob Sie nur nach den Messergebnissen Kennzeichen einer Osteoporose haben oder Sie bereits einen Knochenbruch aufgrund Osteoporose erlitten haben: Beide Formen müssen behandelt werden. Die Basistherapie beinhaltet viel Bewegung, Krankengymnastik und eine entsprechende Ernährung mit mindestens 1.000 Milligramm Kalzium und 1.000 Einheiten Vitamin D pro Tag. Sollte das nicht ausreichen und die Knochendichte weiter abfallen, dann kommen Medikamente dazu. Die wichtigste Botschaft dabei ist: Osteoporose ist heute zu 100 Prozent behandelbar und im Frühstadium revidierbar.

Welche Medikamente kommen zum Einsatz?

Wir empfehlen zum einen Bisphosphonate, die je nach Präparat täglich, wöchentlich oder monatlich eingenommen werden müssen. Die Biophosphonate wurden vor 20 Jahren eingeführt und haben die Behandlung von Osteoporose revoluti-oniert. Sie lagern sich auf der Oberfläche des Knochens ab und hemmen dort den Knochenabbau. Diese Therapie dauert etwa drei bis fünf Jahre. Inzwischen gibt es unterschiedliche Darreichungsformen der Bisphosphonate, die dem Patienten die Einnahme sehr erleichtern. Wir haben ein Spektrum von der Wochen- zur Monatstablette bis hin zur Vierteljahresspritze und - ganz neu - sogar bis zur Jahresinfusion. 

Welche Nebenwirkungen können Bisphosphonate haben?

Bisphosphonate haben in der Osteoporosetherapie nur wenige Nebenwirkungen. Bei der oralen Darreichungsform (Tabletten) können Magen-Darmbeschwerden auftreten, die aber mit dem Umsteigen auf die intravenöse Gabe vermieden werden. Bei bettlägeri-gen Patienten, bei Reflux oder bei anderen Erkrankungen der Speiseröhre sollten keine Bisphosphonate in Tablettenform eingenom-men werden. Bei der intravenösen Therapie werden vereinzelt nach der ersten Infusion am Tag darauf grippeartige Symptome berichtet, die aber nur kurz und nur bei der ersten Infusion auftreten. Kiefernekrosen oder Nieren-schädigung werden nur bei wesentlich höheren Dosierungen in der Onkologie beobachtet, aber nicht bei der Osteoporosetherapie.

Weitere Medikamente

Neben den "antiresoptiven" (die Knochen schützenden) Substanzen wie Alendronat, Risedronat, Ibandronat; Zoledronat oder Raloxifen haben wir auch ein Knochen aufbauendes Medikament ("osteoanabol"), das Parathormon. Neu ist auch Strontiumranelat, das sich chemisch ähnlich wie Kalzium verhält. Dieses Präparat reduziert ebenfalls nicht nur den Knochenschwund, sondern stimuliert auch die Knochenneubildung. Die Folgen sind eine deutliche Zunahme der Knochen-masse und bessere mechanische Eigenschaften des Knochens. Die häufigsten Nebenwirkungen sind Übelkeit, Durchfall und Kopfschmerzen bei Behandlungsbeginn. Weitere neue Medika-mente wie Denosumab sind in klinischer Erprobung und müssen nur noch zweimal im Jahr unter die Haut gespritzt werden. Ein Cathepsin-K-Inhibitor, der selektiv den Knochenabbau reduziert, ist gerade in klinischer Erprobung und kann als Wochentablette unab-hängig vom Essen eingenommen werden.

Dr. med. Heike Friebertshäuser
Fachärztin für Physikalische und Rehabilitative Medizin
Schillerstr.1, 99817 Eisenach
www.praxis-prm.de 

Neben der medikamentösen Behandlung und der körperlichen Bewegung ist die richtige Ernährung zur Vorbeugung und Behandlung der Osteoporose wichtig: Ein stabiler, gesunder Knochen braucht Kalzium, Vitamin D und verschiedene Hormone, um den Knochenaufbau und den Knochenabbau optimal regulieren zu können. Kalzium ist der Bestandteil des Knochens, der ihm die Härte und damit die Stabilität verleiht. Daher ist eine kalziumreiche Ernährung besonders wichtig. Dagegen sollte man Nahrungsmittel, die dem Körper das Kalzi-um entziehen, die sogenannten Kalziumräuber, meiden. Der Bedarf an Kalzium liegt bei 1000-1500 mg pro Tag, die von Vitamin D bei 400-1200 Einheiten pro Tag. Die folgende Tabelle gibt Ihnen eine Auswahl an kalziumreichen Lebensmitteln:

Foto: pixabay

Nahrungsmittel Kalzium in mg pro 100g

Vollmilch120mg
Magerquark92mg
Camembert 50%F.i.Tr.510mg
Emmentaler 45% F.i.Tr.960mg
Brokkoli105mg
Porree87mg
Blattspinat105mg
Apfelsinen42mg
Kiwi40mg
Haselnüsse226mg
1 Glas Orangensaft30mg

Auch das Mineralwasser kann ein wichtiger Kalziumlieferant sein. Wählen Sie daher eine Sorte, die viel Kalzium enthält (200-500mg pro Liter). Wenn Sie davon 1,5 Liter pro Tag trinken, haben Sie schon die Hälfte des erforderlichen Kalziumbedarfs für diesen Tag gedeckt. Vitamin D ist für die Kalziumverwertung im Körper wichtig, denn Kalzium kann nur mit Hilfe von Vitamin D in das Blut gelangen und in den Knochen eingebaut werden. Es wird vor allem durch die UV – Strahlen der Sonne in der Haut aus körpereigenen Vorstufen gebildet. Gehen Sie deshalb jeden Tag draußen an der Luft spazieren. Vitamin D haltige Lebensmittel sind z.B. Butter, Eigelb und verschieden Fischsorten wie Hering oder Makrele.

Häufig gelingt es nicht, den Körper mit ausreichenden Mengen von Kalzium und Vitamin D zu versorgen. Dann kann die zusätzliche Einnahme von Medikamenten sinnvoll sein. Sprechen Sie darüber mit Ihrem behandelnden Arzt. Die Einnahme von mehr als 200mg Kalzium pro Tag hilft allerdings dem Körper nicht, sondern kann sogar zu einer Überdosierung führen. Kalziumräuber, also Nahrungs-mittel, die dem Körper Kalzium entziehen, sollten Sie meiden. Einige Beis

Beispiele dafür finden Sie hier:

Eher zu meidende Nahrungsmittel

Schmelzkäse, Fettes Fleisch
Hülsenfrüchte, Rhabarber
Kaffee, Kakao, Alkohol

Zu guter Letzt finden Sie hier noch ein paar Praktische Tipps für die tägliche Küche, die eine knochengesunde Ernährung erleichtern:

Überbacken Sie die Beilagen zu Fleisch oder Fisch mit fettarmem Käse
Wählen Sie zum Salat statt des Essig/Öl – Dressings ein Joghurt – Dressing
Nachspeisen, Müsli o.ä. können mit kalziumreichen Sesamsamen angereichert werden.
Milchmixgetränke ersetzen eine kleine Zwischenmahlzeit.

Dr.med. Ute Beckmann
Berliner Sraße 40
63654 Büdingen
www.osteopathie-beckmann.de 

Bewegung ist Leben – dies gilt auch oder gerade bei der Behandlung der Osteoporose. Denn durch gezielte Übungen zur Be- und Entlastung des Haltungs- und Bewegungsapparates kann der Knochenstoffwechsel angeregt und der Knochenabbau gebremst werden. 

Ziele der Bewegungstherapie bei Osteoporose.Verbesserung der Alltagsmotorik, der Stand- und Gangsicherheit, dadurch allgemeines Training zur Kreislaufstabilisierung und Verbesserung der Reaktionsfähigkeit beim Stolpern, Reduktion des Sturzrisikos mit der Senkung der Gefahr neuer oder weiterer Frakturen (Knochenbrüche). Positiver Effekt auf die Knochenmasse. Kräftigung der Haltemuskulatur, dadurch Aufrichtung des Rumpfes, Verminderung der Rundrücken - Fehlhaltung, des so genannten „Witwenbuckels“, Entlastung der Fehlstellung der kleinen Wirbelgelenke. 

Langfristige Schmerzreduktion

Positive Effekte auf die Psyche durch verbesserte Leistungsfähigkeit, Gruppentherapie zur sozialen Reintegration. Aber Vorsicht! Nicht alle Bewegungen sind mit der Osteoporose-Erkrankung zu vereinbaren. Empfohlen sind z.B. Gymnastik,Tanzen, Schwimmen, Spaziergänge, Wandern und intensiveres Gehen (Walking). Erlernen können Sie die Osteoporose- Gymnastik im Rahmen eines Funktionstrainings, welches Ihnen Ihr Arzt verschreiben kann. Erkundigen Sie sich bitte bei Ihrer Krankenkasse oder bei Ihrem zuständigen Landesselbsthilfeverband für Osteoporose , wo eine Osteoporosegruppe in Ihrer Nähe trainiert.

  • Risikofaktoren
  • Bewegungsmangel
  • extremes Übergewicht
  • falsches Ernährungsverhalten
  • Nikotin
  • übermäßiger Alkoholkonsum

Selbsthilfegruppen

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