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Patienten erzählen ihre Geschichte des Lipödem

Hier lesen Sie Geschichten von Lipödem Betroffenen / Erkrankten, die ihr Wissen, Erfahrungen,Tipps und Anregungen weitergeben. Auf Wunsch der Erkrankten werden wir das auch anonym machen, denn nicht jeder möchte seine Krankengeschichte öffentlich machen.Wenn Bilder dann nur mit Genehmigung der Autoren.  Geschichten wurden von den genannten Foren MItgliedern geschrieben. Geschichte, bitte Mail  an info@lymphnetzwerk.de   Facebook   YouTube   Forum    Fachkliniken   Bilder:pixabay




Surrikate66

Ich bin 52 Jahre alt. Mit Anfang 20 fingen meine Fesseln an anzuschwellen. Ich bin dann zu meiner damaligen Hausärztin gegangen, diese hat mich auf Schilddrüsenunterfunktion untersucht, ohne Befund. Später habe ich auch mal meinen Venendruck messen lassen, dieser war normal, die Hautärztin meinte, ich könne Kompressionsstrümpfe tragen, was aber in meinem jungen Alter sicherlich meinerseits nicht gewünscht wäre. Da hatte sie natürlich recht.

 
So habe ich mich erstmal mit den dicken Fesseln abgefunden. Dies hatte die Konsequenz, dass ich nur lange Hosen und keine  Kleider und Röcke getragen habe, weil ich meine dicken Fesseln und auch die schon kräftigen Waden einfach hässlich fand, ich hätte mich geschämt. Aufgrund der kräftigen Waden habe ich auch im Winter nie Stiefel gefunden, bei denen der Schaft weit genug war. Richtig doof war der Versuch mir für einen Urlaub in Südtirol Wanderstiefel zuzulegen. Alle Anproben von zig Modellen hatten nur einen Effekt: schmerzende Fesseln durch den Druck des Schafts; also konnte ich zum Wandern nur Halbschuhe tragen...
 
Irgendwann mit Mitte 40 war ich zum Hautkrebsscreening bei der Nachfolgerin meines in Ruhestand gegangenen Hautarztes. Diese sprach mich auf meine Beine an, zu den geschwollenen Fesseln waren über die Jahrzehnte auch die Knie betroffen und ich hatte auch ausgeprägte Reiterhosen. Man muss dazu sagen, dass ich normalgewichtig bin. Die Ärztin äußerte die Vermutung, ich hätte Lipödeme und überwies mich in die Phlebologie unserer Uniklinik. Dort wurde eine Ultraschalluntersuchung gemacht und der Verdacht bestätigt. Ich bekam Schenkelstrümpfe und zum darübertragen eine Bermuda in Flachstrick CCL 2 verordnet. Diese habe ich auch brav konsequent, regelmässig seit 5 Jahren getragen. Daneben bekam ich pro Woche 60 Minuten manuelle Lymphdrainage verordnet. Dafür eine Folgeverordnung zu bekommen war gar nicht einfach, aber nachdem ich die kassenärztliche Vereinigung zur Klärung eingeschaltet habe, hat es damit geklappt.
 
Dann kam der Sommer 2018! Bei schönem Wetter muss ich nach draußen, aber wochenlang 30 Grad und mehr und dass in Kompressionsmontur? Welcher Mensch hält das über Wochen aus? Ich habe echt die Krise gekriegt bei der Vorstellung, dass bis an mein Lebensende durchziehen zu müssen...In mir reifte der Wunsch nach einer Liposuktion. Darüber hatte ich im vergangenen Jahr schon einmal mit meiner Physiotherapeuting gesprochen, die mir davon abgeraten hatte. Durch den Eingriff würden Lymphbahnen verletzt und dadurch könnten die Ödeme noch schlimmer werden. Ihr Rat war, ich solle dochmal die Földiklinik kontaktieren. Ich habe dann im Internet nach der Klinik gesucht und bin dadurch auf dieses Forum gestossen. Dadurch das ich in der Rubrik "Meine Geschichte" gelesen habe, fiel meine Entscheidung zur Liposuktion. Mein Mann hat meine Sommerqualen zum Glück bestens verstanden und mich hundetprozentig unterstützt. Ebenfalls im Forum habe ich die Yuveo-Klinik von Dr. Rene Schumann in Düsseldorf gefunden. Diese ist für mich nicht zu weit entfernt. Ich habe zunächst über das Kontaktformular eine detaillierte Anfrage gestellt und bekam auch kurzfristig per Mail eine Antwort von der Patientenbetreuerin Frau Sebes. Diese hat mich dann zur gewünschten Zeit angerufen und vorab schon die meisten Fragen beantwortet. Ein Erstkontakt wie man ihn nicht besser erwarten kann! Ich habe dann auch kurzfristig einen Termin für das Beratungsgespräch bei Dr. Schumann bekommen. Sowohl ich als auch mein Mann hatten einen sehr positiven Eindruck und ich habe das Vertrauen gefasst, mich in seine Hände zu begeben. Habe dann auch nach sehr kurzer Bedenkzeit den ersten OP-Termin genommen, der mir nach dem Gespräch genannt wurde.
 
Die OP war am 22.10.2018. (Liposuktion wg Lipödem Grad I Ganzbein) Abgesaugt wurden im Prinzip die ganzen Beine, auf anraten von Dr. Schumann auch die Hüften, damit das Gesamtbild passt. Am Bauch habe ich mir auch etwas absaugen lassen, hier hatte mir der Dr. Schumann schon beim Beratungsgespräch eine realistische Einschätzung gegeben, dass mein Bauch aufgrund körperlicher Gegebenheiten auch nach der OP nicht flach sein würde.
 
Gesamtdauer OP 5,5 Stunden, 7 Liter abgesaugt.
 
Gut das mir der Anästhesist zu einem Blasenkatheter geraten hatte, direkt am selben Tag aufzustehen wäre mir nicht möglich gewesen, ich fühlte mich bewegungsunfähig; am Tag nach der OP wurde ich im Laufe des Vormittags mobilisiert, bin gelaufen wie ein Roboter und hatte Kreislaufprobleme (habe aber auch niedrigen Blutdruck). Ich hatte schon starke Schmerzen und habe 14 Tage lang Schmerzmittel benötigt. War insgesamt 3 Wochen krank geschrieben und konnte dann auch erst wieder Fahrrad fahren.
 
Von Anfang an habe ich mich in der Yuveo-Klinik gut aufgegoben und versorgt gefühlt. Ich habe die OP keine Sekunde lang bereut!!! Ich habe meinen Kleiderschrank um etliche Kleider und Röcke bereichert und trage diese jetzt mit Genuß! Ich habe ein neues Körpergefühl gewonnen.
 
Ein Nachsorgetermin wurde für 10 bis 12 Monate später avisiert, da dann erst die Heilung abgeschlossen ist. Erst dann kann man sehen, ob noch etwas "nachgearbeitet" werden muß. Tatsächlich war ich mit dem Ergebnis noch nicht hundertprozentig zufrieden, so eine OP ist ja teuer, deshalb wollte ich gerne noch kleine Stellen nachgearbeitet haben. Dieser Termin hat bei mir jetzt im September 2019 stattgefunden, die Nach-OP war am 30.10.2019. Weitere Kosten fielen nur für die Narkose an, dass für die Nach-OP ansonsten keine weiteren Kosten anfallen, war schon im Erstgespräch geklärt.
 
Nach dem Aufwachen war ich schnell wieder mobil und konnte mich auch insgesamt recht gut bewegen. So wie ich meine Beine zur Zeit beurteilen kann, bin ich mit dem Ergebnis bestens zufrieden.
 
Alles in Allem kann ich nur sagen:
Yuveo-Klinik top!
Liposuktion ist bei Lipödem einzig wahre Therapie! gegenüber Kompressionstherapie erheblicher Gewinn an Lebensqualität!   

Frieda

Ich denke, es ist viel zu wenig bekannt. Ich bin adipös, schon immer. Allerdings habe ich in den Beinen bzw. Oberkörper zwei Konfektionsgrössen Unterschied. Ich versuche, mein Gewicht zu kontrollieren bzw.auch abzunehmen und Sport zu machen (Fahrradfahren,Wandern, EMS Training)

Ich bin durch Zufall (Fernseh-Talkrunde) darauf gekommen,dass meine Beschwerden (vor allem in den Unterschenkeln) Symptome eines Lipödems sein könnten und habe mir daraufhin einen entsprechenden Facharzt gesucht. Dieser hat meine Vermutung bestätigt und eine entsprechende Diagnose gestellt. Jetzt Lymphdrainage,apparative LD und Kompression......und weniger Beschwerden. Kompression trage ich ziemlich konsequent und nicht immer versteckt. Da habe ich keinerlei schlechten Erfahrungen gemacht.

Leider wurde -vermutlich- durch das Lipödem meine x -Beinstellung verstärkt und dadurch eine beidseitige Arthrose begünstigt. ( auch Schmerzen). Der Orthopäde kannte ein Lipödem nicht und nimmt es wahrscheinlich auch noch immer nicht ernst. Ich würde mir wünschen,dass medizinische Fachkräfte (Haus-und Fachärzte,aber auch Physiotherapeuten,Apotheker,MA Sanitätshaus etc) mehr Informationen über das Lipödem erhalten,um Patienten ansprechen zu können und entsprechend auf Fachärzte zwecks Diagnosestellung verweisen. In der Öffentlichkeit wird m. E. -wenn überhaupt -die Liposuktion als DAS Mittel der ersten Wahl dargestellt ....die konventionelle Therapie dagegen scheint unpopulär zu sein....


Arika

40 Jahre durch die Wüste oder der Weg zu neuem Leben mit Lipödem

Als der liebe Gott an die artigen Mädchen schöne Beine verteilt hat, war ich nicht da. Deshalb hatte ich meine „Sonderposten“ bekommen. Es ist nicht so, dass ich unartig war. Ich war einfach nicht da…. Genau wie meine Großmutter und meine Mutter. Ihr habt schon richtig verstanden. Ich bin Lipödem-Frau in der dritten Generation. Ich bin 50 Jahre alt. Geschätzt seit meinem zehnten Lebensjahr hatte ich übermäßig dicke Beine. Diagnostiziert wurde damals nichts außer Übergewicht, das sich meistens auf die Beine konzentriert hat. Behandelt wurde ich auch nicht. Ich erinnere mich an meine Großmutter und Mutter, die sich ständig über die schmerzenden und geschwollenen Beine beschwert haben. Mutter konnte schon in jungen Jahren keine normalen Schuhe tragen, sondern nur die komischen Latschen. Hauptsache- bequem. Sie konnte mit mir nicht toben und spielen, wie die anderen Mütter. Und ich dachte, dass sie mich nicht lieb hat… Heute verstehe ich das, weil ich selbst das Gleiche erleben musste. Meine Beine sind wesentlich dicker geworden als die Beine meiner Vorfahren. Der Unterkörper war ca. 8 bis 10 Größen mehr als der Oberkörper

Diäten, unzählige Diäten… Sport bis zum Umfallen. Ungelogen 1000 Wiederholungen für die Beine pro Training an den Geräten und dazu noch eine Stunde Crosstrainer oder Fahrrad oder beides. Ich hatte ca. 16 Stunden in der Woche trainiert. Die Beine wurden und wurden nicht schlanker. Ich konnte auf der Seite nicht schlafen. Wegen der massiven „Reiterhosen“. Morgens wachte ich mit tierischen Rückenschmerzen auf. Sie haben mich fein brav auf den Tag verteil begleitet. Später hat Fr. Prof. Földi. gesagt, dass ich eine Fehlbelastung der Wirbelsäule habe. Mit dem Ergebnis, dass ich einen sehr großen Bandscheibenvorfall bekam. Die Schmerzen waren nicht mehr auszuhalten. Ich wurde per Notaufnahme ins Krankenhaus aufgenommen und operiert an der Lendenwirbelsäule.

Ich hatte immer schon das Thema „Beine“ bei Ärzten verschiedener Fachrichtungen angesprochen. Niemand konnte mir helfen. Jeder hat gefragt wie viel ich wiege und ich möge bitte mehr Sport treiben und mich gesund ernähren. Sehr „hilfreich“…Trotz meiner Bemühungen über viele Jahre, wurde ich immer unbeweglicher. Ich hatte befürchtet, meine Mobilität zu verlieren. Es war so weit, dass ich in einem herkömmlichen Stuhl mit Armlehnen nicht mehr sitzen konnte. Es hieße- kein Café, Kino, Theater- Besuch. Flugzeug- keine Chance. Ich passte in den Sessel nicht rein. Meine Eltern sind 2,5 Tausend km entfernt von meinem Wohnort beerdigt. Ich konnte nicht zum Grab, weil ich nicht fliegen konnte. Meine Nerven waren am Ende. Ich hatte keinen Tag ohne Tränen und Schmerzen erleben können. Ein Arzt hat mir schon meine Zukunft im Rollstuhl vorgestellt. Damit wollte und konnte ich nicht leben. Nicht mit mir!!!!!! Ich hatte mich entschieden, mich operieren zu lassen.

vorher

Bin im Internet fündig geworden. Die Symptome vom Lipödem haben mit meinen Beschwerden überein gestimmt. Mit dem Ausdruck aus dem Internet bin ich zum Hausarzt gegangen, ihm das vorgelegt und gefragt: „Bin ich das? Oder bin ich das?“ Ich war die erste seiner Patientinnen, die sich selber die richtige Diagnose gestellt hat. So hat er es zumindest gesagt. Und hat seine Unterstützung zugesichert. Dafür bin ihm sehr dankbar. Ab dem Tag hat meine zweite Marathon- Etappe begonnen.

Die plastischen Chirurgen hatten große Augen (manchmal mit Dollarzeichen). Deren Aussagen waren sehr unterschiedlich. Z.B. „Wenn ich Sie operiere, brauchen sie keine Kompression mehr zu tragen und sind endgültig geheilt“. Oder „Wir operieren erst ein Bein. Wenn es gut geht, nach 3 Monaten, das zweite Bein“. Manche Chirurgen (sogar mit Prof.-Titel) haben meine Beine gar nicht angesehen. Schön, waren die Beinchen ja wirklich nicht… Die Beratung war sehr kurz. Die Rechnung sehr saftig. Ob die Beine überhaupt operabel sind, war nicht so ganz wichtig.

Eines Tages sprach mich meine Nachbarin an. Sie sagte, dass ihre Arbeitskollegin mir ähnlich aussah und hatte sich in einer Fachklinik für Lymphologie (Földi Klinik)im Schwarzwald und bei einem Chirurgen Dr. Felmerer behandeln lassen. Ich habe im Netz recherchiert und bin schnell fündig geworden. Mein Mann und ich haben uns auf den Weg nach Göttingen gemacht. Dr. Felmerer war der einzige Arzt, der keine Dollarzeichen in den Augen hatte. Er hat den ganzen Körper angesehen/untersucht und bestätigt, dass durch Sport und Ernährung die Beine nicht schlank sein können. Am Torso könnte man deutlich die Rippen sehen und die Beine waren voll im Fett. Dr. Felmerer hat mir seine Unterstützung versprochen. Zu diesem Arzt hatte ich sofort Vertrauen gewonnen. Er ist ein sehr guter Chirurg und Lymphologe. Seine Zusammenarbeit mit der Fachklinik für Lympologie (Földi Klinik) war mir sehr wichtig.

Antrag bei meiner KK habe ich gestellt. Ebenso den Reha -Antrag mit der Angabe der Wunschklinik für Lymphologie im Schwarzwald. Der Hausarzt hielt sein Versprechen, hatte mich dabei unterstützt. Und nun am 13. Januar 2013 bin ich zum ersten Mal im Schwarzwald in dieser Fachklinik gelandet. Natürlich wusste ich, dass es dort keinen Zauberer gibt, der mir schlanke Beine macht. Kaum hatte ich die Dame an der Rezeption begrüßt, schickte sie mich schon zum Arzt. Nach dem ich 7 Stunden im Zug verbracht hatte, wünschte ich mir eine Dusche…. aber nein, der Doktor wartete schon auf mich. Meine erste Gedanke war: „ Wo bin ich hier gelandet ?… Hat das nicht Zeit bis morgen?“ Ich konnte meine Gedanken noch nicht richtig zuordnen… Der Pfleger brachte mich schon zum Dr. Oberlin. In dem Moment wünschte ich mir, das schnellstmöglich hinter mich zu bringen. Ich wusste noch nicht, dass dieser Arzt so eine große Rolle in meiner „Geschichte“ spielen würde. Er hat sich für die Untersuchung wirklich viel Zeit genommen. „Wenn ich ihre Beine angucke, verstehe ich Ihren Leidensdruck „ sagte der Dr. Oberlin. Mir kamen die Tränen.

Seit 40 Jahren war ich auf der Suche nach einem Arzt, der davon eine Ahnung hat. Der mich versteht. Mir war klar, dass ich hier, in der Klinik richtig bin. Die Notwendigkeit der Operation hat Dr. Oberlin bestätigt. Frau Prof. Földi bei der Chefarzt-Visite war der gleichen Meinung. Sie hat mich zum persönlichen Gespräch eingeladen, in dem sie die medizinische Notwendigkeit der Op. betonte. Das war mir besonders wichtig.

Die Reha war für mich ein Segen. Ich hatte erstmals 10 cm von 150 cm Hüftumfang verloren, ca. 5l aus den Beinen sind raugekommen. Es war eine große Erleichterung. Nichts desto trotz, das Problem war immer noch extrem. Meine Krankenkasse meinte, dass bei mir keine medizinische Notwendigkeit zur Operation besteht. MDK meinte, obwohl die konservativen Maßnahmen die Fettgewebe nicht reduzieren können, muss ich noch öfter zu MLD. Die Liposuktion war nach Ermessen der MDK erst mal nicht medizinisch notwendig. Die Aussagen des MDK und der Fachklinik waren völlig unterschiedlich. Das Schreiben mit der Ablehnung vom KK kam während meines Aufenthaltes in der Fachklinik. Mein behandelnder Arzt hat mir in der Phase sehr geholfen. Die Unterstützung war enorm. Das werde ich mein Leben lang nie vergessen. Ich hatte nie in meiner 40 jährigen Lipödem-Karriere so viel Unterstützung und Verständnis bekommen, wie in dieser Klinik! Vielen Dank dafür!!!!

Mit der Kraft und Energie vom Schwarzwald und dem Entlassungsbericht der Rehaklinik, war ich am nächsten Tag nach der Entlassung bei der KK und habe dort meine Meinung kundgetan. Mein Versuch die Beine „live“ zu zeigen, haben die Mitarbeiter der KK gerade verhindert. Ich habe auch gedroht, mich in der Öffentlichkeit zu zeigen, mit dem Plakat „Meine Krankenkasse verweigert mir die Behandlung“. Habe vorgeschlagen, mir einen kompetenteren Ansprechpartner als die Fachklinik für Lymphologie zu nennen, der mir konservativ helfen kann. Schließlich hat die KK die Beratungspflicht und Fürsorgepflicht. Über meinen Auftritt wurden alle anwesenden sehr überrascht und wenig begeistert. Ich wurde nach Hause geschickt mit dem Versprechen, dass sie sich darum kümmern. In zwei Stunden wurde ich zu Hause angerufen und aufgefordert einen neuen Antrag zu stellen mit der Angabe, dass ich mich stationär behandeln lasse. Ich wusste gar nicht, dass die Uniklinik solche Eingriffe ambulant macht. Natürlich nicht.

Papier ist geduldig…. Ich habe es gemacht. Und in zwei Wochen bekam ich den Anruf, dass meine Genehmigung auf dem Postweg ist und ich kann mir schon einen OP - Termin geben lassen. So begann meine dritte Marathon-Etappe. 5 Operationen einschließlich der Hautstraffung. Dr. Felmerer. hat sein Bestes gegeben. Bin der Meinung, für mich den besten Chirurgen ausgesucht zu haben. Vielen Dank, Herr Dr. Felmerer. für ihre goldene Hände und hohe Kompetenz, die Sie für diese Operationen investiert haben! Nach der letzten Operation- Liposuktion mit der anschließenden Hautstraffung, bin ich in eine Klinik in Rheine (Klinikum Rheine) gekommen.. Die Nachbehandlung in die Station Lymphologie war sehr gut. Dort wurde ich postoperativ entstaut. Das Wickeln hat Wunder bewirkt. Kompetente Ärzte, gute Pflege, freundliches Personal! Auch an die Lymphologie-Station meinen herzlichen Dank!

Auch während dieser Phase von 3 Jahren hat mich die Fachklinik im Schwarzwald, mein behandelnder Arzt Herr Dr. Oberlin begleitet. Die hohe ärztliche Kompetenz und sein großes Herz haben mich vor vielen Fehlern bewahrt und mir geholfen die Zeit der Operationen zu überstehen. Nach dem die Wunden verheilt waren, begann die vierte Marathon- Runde. Sie wird mich mein Leben lang begleiten:Das Leben genießen und dabei nicht vergessen:

  • Gewicht halten & Sport + Bewegung & Kompression tragen

Einfach ist das nicht. Operation ist kein Spaziergang und kein Patentrezept. Es ist tägliche Arbeit, um den Operationserfolg erhalten zu können. Aber es ist möglich. Disziplin ist wichtig. Das Thema „Beine“ ist für mich immer noch präsent. Ich hoffe, irgendwann mal die Vergangenheit ruhen zu lassen. Nicht mehr ständig daran denken zu müssen. Nun ist es 17 Monate Post -operativ. Ich genieße immer noch die Momente, die für die anderen Frauen zum Alltag gehören, die im täglichen Leben unbeachtet sind. Für mich ist ein schönes Kleid anziehen zu können etwas besonderes. Oder zum Beispiel mit meiner kleinen Enkelin auf dem Spielplatz zu schaukeln (früher hätte ich dort nie reingepasst). In solchen Momenten denke ich an meine Ärzte, Therapeuten der Fachklinik, meine Therapeuten vor Ort, an das Sanitätshaus in Rheine, an die Lymphberaterin Fr. Scheipers, das mich mit den tollen Strümpfen versorgt hat.

Operieren oder nicht operieren…. muss jede Frau für sich entscheiden. Es ist ein Eingriff und kein Spaziergang. Der Chirurg kann operieren, erhalten muss man selber. Für mich gab es keine andere Wahl. Die Gefahren waren mir bekannt und durchaus bewusst. Den Ärzten, die man aussucht, muss man vertrauen. Sonst macht es keinen Sinn. Ich weiß nicht ob ich den Operationserfolg mein Leben lang halten kann. Ich will es und ich tue alles, was mir möglich ist.
Noch etwas sehr Wichtiges! Die Familie, der Partner muss ebenso dazu stehen. Ich hatte Glück. Mein Mann ist diesen Weg mitgegangen und hat alle Sorgen mitgetragen. Dafür danke ich ihm vom Herzen! Ohne ihn wäre mein neues Leben immer noch ein Traum! 
nachher

Ein Nachtrag 05/19 eine Kurzfassung “Meine Geschichte”

Ich möchte heute ein paar Sätze sagen. Januar 2013 bin ich zum ersten Mal in die Földiklinik gekommen. Ich hatte 40 Jahre Leidensweg mit massiven Lipödem. Meine Mobilität wurde immer geringer. Die Beine waren schwer, so das ich kaum laufen konnte. Schmerzen im Beinen und Rücken. Rücken- Op hatte ich schon hinter mir. Földiklinik hat mir den richtigen Weg gezeigt und mich auf diesem Wege unterstütz und begleitet. 2013- 2016 hatte ich 5 OPs.

 
Ich konnte mich auf meine Ärzte verlassen. Und das nach 40 Jahren Wanderung durch die Wüste der Ungewissheit.... So ist es geworden. Ich weiß, dass viele Frauen beginnen dort, wo ich aufgehört habe. Ich bin trotzdem sehr zufrieden.
Mein Leben Nr. 2..... Danke, Földiland !!!! Danke Dr. Oberlin, Danke Dr. Arbitmann, Danke vom Herzen meinem Chirurgen Dr. Felmerer!!! Mein Weg ist nicht zu Ende. Dr. Martin hat mir ein mal gesagt: Diät leben, Bewegung, Strümpfe. Die Worte wiederhole ich jeden Morgen. Wie ein Gebet... Dr. Oberlin erklärte mir, wie wichtig ist, das Gewicht zu halten. Das ist das Gebet zu Mittag und Abendessen. So begleitet mich die Földiklinik durch das Leben vor und nach der Operationen.

Danke allen, die die Geduld hatten, meine Geschichte zu Ende zu lesen. Bild Quelle: arika


Sambina 

(Liposuktion in der Beauty Klinik an der Alster, Hamburg, Dr. Klesper)

Im Januar 2017 bekam ich die Diagnose Lipödem Grad 2 ziemlich schnell entschied ich mich für die Liposuktion, da andere Hilfsmittel wie die Lymphdrainage und die Kompression keine dauerhafte Verbesserung mit sich bringen. Ich war bei vielen Ärzten um mich beraten zu lassen, WAL Technik oder TAL? nicht jeder kennt sich auf dem Gebiet '' Lipödem ' aus. Bei Herrn Dr. Klesper hatte ich direkt ein gutes Gefühl! Viele Ärzte setzen eine Pauschalsumme für die einzelnen Körperbereiche an. Herr Dr. Klesper schaute sich aber meine einzelnen Zonen genaustens an und unterschied zwischen kleinen und großen Körperregionen. Gemacht wurden Oberschenkel vorne, innen und Knie. Am liebsten hätte ich direkt die Waden mitgemacht. 

Herr Dr. Klesper riet mir davon ab, er sagte, wir führen erst die anderen OPs durch und dann gucken wir, ob die Waden überhaupt noch nötig sind. Ich wusste ich habe meinen Arzt gefunden. Herr Klesper ist auch ein sehr verständnisvoller Arzt, der sich Zeit für seine Patienten nimmt und auf die Krankheit das Lipödem eingeht und einen nicht belächelt. Lipödem Kranke werden mich verstehen. Nicht jeder Arzt kennt sich mit dieser speziellen Krankheit aus und ich kann es jedem nur ans Herz legen, sich die Wahl des Arztes gut zu überlegen! Bei Herrn Dr. Klesper ist man in jenem Fall in sehr guten Händen!

Es gab ein Erstgespräch, ein Zweitgespräch und ein Drittgespräch erst danach wurde die OP festgelegt. Die Klinik ist geschmackvoll ausgestattet, auf spezielle Terminwünsche wird eingegangen. Der Tag der OP: Nüchtern schritt ich in die Klinik und wurde liebevoll von den Krankenschwestern empfangen, nach einer kurzen Wartezeit und Zimmereinweisung ging es los. Der Narkose Arzt, mit dem ich den Abend zuvor telefoniert hatte, erklärte mir was er jetzt tut und legte mich in Narkose. linkes Bild: vor d.OP

3-4 Stunden später wachte ich auf. Alles war vorbei. Der Schmerz war ertragbar. Durch die Löcher läuft man stark aus, was Anfangs durch Ungewohnheit merkwürdig ist, jedoch genau, dass ist das wichtige! Umso länger wir auslaufen umso besser. Dies ist die infiltrierte Flüssigkeit. Nach einem Mittagsschlaf und etwas zu Essen durfte ich abgeholt werden. Unterlagen für zu Hause und fürs Auto sowie Medikamente werden mitgegeben. 3 Tage lief ich zu Hause aus, sehr wichtig ist es das Mieder 14 Tage nicht auszuziehen! Nach 7 Tagen hatte ich meine erste Lymphdrainage, dies ist sehr wichtig und ich lege es allen Damen ans Herz.        rechtes Bild: nach d. OP

Frau Klesper Frau von Herrn Dr. Klesper stand mir mit Rat und Tat zur Seite, ich konnte sie jeder Zeit telefonisch und per Whats App erreichen. Bei Fragen und Ängsten stand sie mir mit Rat und Tat zur Seite. Nach 4 Wochen ist der erste Kontrolltermin, nach weiteren 4 Wochen der Termin für die Fotos und eventuelle Besprechung von Nachkorrekturen. Richtig gehört NACHKORREKTUR, viele Lipödem Schwestern die ich bei der Lymphdrainage kennen gelernt habe, klagen nach der OP über Unebenheiten und sind nicht zufrieden, für den Fall der Fälle hat Herr Dr. Klesper vorgesorgt, er saugt nicht zu viel ab um spätere Dellen / Unförmigkeiten zu vermeiden, er sagt lieber ein zweites Mal als beim ersten Mal zu viel.

Bei Nachkorrektur zahlt man nur noch die Narkose. Beim Fototermin entschied ich mich die Waden auch noch zu machen und eine Korrektur der Innenschenkel. Wohl gemerkt die OP war im April 2017 sogar im Oktober 2017 sah ich immer mehr Verbesserungen & das nicht nur wegen des Aussehens. Ich befand mich auf einem Seminar, in welchem wir viel standen. Nach dem ersten Tag fiel mir auf, dass meine Beine mir nicht weh taten … Ein voller Erfolg! Ich war so glücklich. Die Kompression brauche ich so gut wie kaum noch.
Die zweite OP verlief auch super! Wobei ich anmerken muss, dass die Waden sehr speziell sind. Sie brauchen länger für die Regeneration. Beratung, Eingriff und die Nachbetreuung waren, meiner Meinung nach, sehr gut.

Die Klinik kann ich jedem, der nach einem Fachmann auf dem Gebiet Lipödem/Heilung/Liposuktion sucht, weiterempfehlen! Mein Ergebnis ist einfach nur super! Es dauerte einige Monate bis die Beine auf Grund des Lipödems, regeneriert haben, aber ich spüre jeden Tag mehr und mehr die Besserung bis heute und wir haben Februar 2018! Heute kann ich sagen, ich würde es immer wieder tun und jedem raten der an einem Lipödem leidet Herrn Klesper und sein Team aufzusuchen. Zum Abschluss .. das Geld ist es definitiv wert, es sich später leisten zu können ohne Schmerzen durch das Leben zu gehen."


ubique52

Endlich hatte mein Leiden ein Namen,

ich habe die Diagnose "Lipödem" im Feburar 2014 erhalten. Nachdem ich mehrmals mein Hausarzt genervt hatte warum ich immer so dicke, geschwollende und blaue Flecken an meinen Beinen habe:/...........meinte mein Hausarzt immer nur "ich habe Wasser in den Beinen" und er verschrieb mir Entwässerungstabetten. Aber die machen nicht so richtig ihren Dienst. :cursing:

Dann sollte ich, von meinem Neurochirurg, eine multimodale Schmerztherapie für meine Rückenerkrankung absolvieren.......und da bat ich nun den Arzt, mich bei der Herzchirurgie und Gefäßchirurgie an zu melden. Bei der Herzuntersuchung stellte sich heraus, dass mein Herz gesund ist. Also dann noch bei der Gefäßchirurgie hin und dort der Arzt fragte mich "Warum ich bei ihm bin" .......da erzählte ich mein Leid. Dann bat er mich , meine Jogginghose auszuziehen und dann kam die Diagnose:

Lipödem Ganzbeintyp Grad II

Endlich hatte mein Leiden ein Namen und nun wusste ich, warum ich die Schmerzen, blaue Flecken usw. über Jahre hatte. Sofort erhielt ich Lymphdrainage mit Wickelung im Krankenhaus, während der Schmerztherapie. Nach der Entstauung erhielt ich dann die OS Strümpfe. Nun sind mittlerweile schon 4 Jahre vergangen seit der Diagnose.......wo ich froh darüber bin. Denn rückblickend, dass ich über 30 Jahre dieses "Lipödem" hatte ohne es zu Wissen......dann wären die Spätfolgen wohl nicht so stark gewesen!

Einmal die X-Beine...........jetzt besitze ich in beiden Knie nun Knie-TEP`s. Hab leider auch noch andere Baustellen........aber dies will ich jetzt nicht noch schreiben........denn meine Geschichte ist lang genug geworden........Sorry!!!




Marlene

Als ich 2011 erfuhr, dass ich am Lipödem leide, war ich erschrocken und erleichtert zugleich. Endlich wusste ich, warum meine Beine ständig schmerzten und angeschwollen waren. Gleichzeitig war es allerdings auch sehr schwierig für mich mit der Diagnose umzugehen. Ich habe Glück gehabt, da mein Hausarzt mich recht schnell zu einer Phlebologin überwies, die meine Erkrankung sofort erkannte. Weil mir niemand eine Heilung versprechen konnte, war es allerdings trotzdem eine große, psychische Belastung.

Mit dem Rezept für eine Flachstrickstrumpfhose in der Hand ging mein Weg in Richtung Sanitätshaus weiter. Ich bestelle seit 2011 meine Versorgungen über das Sanitätshaus Binn in Düsseldorf und bin damit glücklich. Meiner Meinung nach ist es beim Lipödem besonders wichtig, nicht nur mit der ärztlichen Behandlung, sondern auch mit der Arbeit des Sanitätshauses zufrieden zu sein. Dank meiner stets gut sitzenden Kompressionsstrumpfhosen habe ich seit meiner Diagnose nicht nur an Umfang an den Beinen verloren, sondern auch eine festere und straffere Haut erhalten. Die Druckempfindlichkeit und die Schmerzen sind geblieben, aber sie sind aufgrund des konsequenten Tragens der Versorgung besser zu ertragen. Ich versuche mich von der Erkrankung so wenig, wie nur möglich einschränken zu lassen. Natürlich stoße ich auch regelmäßig an meine Grenzen. Ich möchte mich jedoch davon nicht unterkriegen zu lassen. Mein Antrag für drei Fettabsaugungen wurde von der Krankenkasse abgelehnt. Ich versuche trotzdem gegen das Lipödem mit Hilfe von Sport und einer gesunden Ernährung anzukämpfen.  


emmapie 

Der Verdacht aufs Lipödem wurde bei mir von einer extrem unverschämten, unfreundlichen Phlebologin bestätigt.Ich war so geschockt und betroffen, dass ich erst einmal fast zwei Jahre ins Land gehen ließ, ohne etwas für bzw gegen diese Diagnose zu tun.Ein wenig gegoogelt, ein wenig hier und da gelesen…

Nein wahrlich diese Bilder wollte ich nicht sehen, wollte nichts lesen von „Kompressionsversorgung“, „OPs“ und dergleichen. Ich wollte auch kein Lipödem. Bei mir war es definiv eine Zugabe zu den Wechseljahren, es wurde weder vererbt, noch hatte ich es schon seit der Pubertät – was ich von meiner Adipositas nicht sagen kann.Die Beine wurden jedenfalls schwerer und schwerer und ich ebenso.

Als die Schmerzen eines Tages unerträglich waren, ich immer wieder stürzte und mich auch verletzte, musste etwas passieren. Ich lief mittlerweile mit Gehilfe, konnte kaum meinen Haushalt mehr bewältigen und war mehr als frustriert – nicht zuletzt auch wegen der stetigen Gewichtszunahme, die ich plötzlich nicht mehr im Griff hatte. Dazu kamen noch dumme Kommentare von desinteressierten und uninformierten Hausärzten, auf die ich gar nicht näher eingehen will, weil die meisten von uns betroffenen Frauen diese eh schon kennen aus eigener Erfahrung. 

Mein Gewebe an den Beinen war total verhärtet und extrem druckempfindlich. Mit mittlerweile fast 140 kg Gewicht und einer Körperbehinderung konnte ich kaum mal mehr selbstständig zur Toilette gehen, geschweige denn überhaupt größere Strecken gehen…

Ich litt. Die Seele litt.

Meine Rettung war eine engagierte Angiologin, von der ich eine zweite Meinung bezüglich des Lipödems wollte. Nach ellenlanger Wartezeit von über einem halben Jahr hatte ich endlich meinen Termin, bekam eine umfangreiche aufklärende Untersuchung mit der Diagnose Lipödem Grad 3 an Beinen und Bauch und die dringende Empfehlung zur REHA in entsprechender Fachklinik zum erstmaligen Entstauen.m Ich beantragte sofort diese Maßnahme und bekam relativ schnell 3 Wochen in meiner Wunschklinik von meiner Krankenkasse genehmigt. 

Letztendlich wurden es sogar 4 Wochen mit jeden Tag manueller Lymphdrainage und anschließender Bandagierung. Ich verlor ordentlich Wasser und Umfang an den Beinen – leider nicht an Gewicht – das Essen war einfach zu gut! Außerdem bekam ich sehr viel Wissen über die Krankheit vermittelt und das nötige Rüstzeug mit auf den zukünftigen Weg, um besser mit allem umgehen zu können. Ich verließ die REHA als neuer Mensch, zwar mit chronischer Krankheit, aber fest entschlossen, das Beste daraus zu machen! 

Das – für mich – Beste sieht heute, 3 Jahre nach Diagnosestellung so aus:

- Tragen von passender Kompressionsversorgung, im günstigsten Fall regelmäßig, jedoch stresse ich mich da nicht mehr. Wenn mein Kopf sagt „Lass sie heute aus!“, gebe ich dem nach. 

- Sport/Bewegung Bei mir ist es 2x wöchentlich Aquapower und ich gönnte mir ein Trampolin mit Seilfedern zum regelmäßigen moderaten Trampolinsport („Schwingen statt springen“). Außerdem besitze ich jetzt einen Schrittzähler und bemühe mich die empfohlenen 10.000 Schritte täglich zu schaffen.  

Mal gelingt es mal nicht... - 2x 60 Minuten manuelle Lymphdrainage, wöchentlich. - eine vertrauensvolle Ärztin gefunden zu haben (Angiologin) mit regelmäßigen (Kontroll)terminen. 

Heute, ein Jahr nach meiner REHA habe ich mein Gewicht exakt gehalten und versuche jetzt in aller Ruhe es im neuen Jahr auch endlich einmal wieder zu reduzieren. Ich habe meine Diagnose angenommen und hadere nicht (mehr) mit meinem Schicksal!  Für mich kommt weder eine Liposuktion noch eine bariatrische OP in Frage! Ich bin ein zufriedener, glücklicher Mensch und das wünsche ich auch allen Gleichgesinnten: 

Das sie ihren Weg finden, und damit ebenfalls glücklich und zufrieden sind!
 

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