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Versorgung

Kompressionsstrümpfe bei einem Lymphödem

Wichtiger Hinweis: Kompressionsstrümpfe, gleich ob Flach- oder Rundstrick, Mass oder Serie sind Hilfsmittel.   Deshalb haben sie ja auch eine Hilfsmittelnummer und sind im Hilfsmittelverzeichnis gelistet. Hilfsmittel sind im Gegensatz zu Arznei-, Verband- und Heilmitteln nicht budgetiert. Hilfsmittel sind auf dem Kassenrezept mit einer 7 im Hilfsmittelfeld zu kennzeichnen. Sie sollen nicht zusammen mit einem Arzneimittel auf dem gleichen Rezept verordnet werden, um nicht versehentlich in das Arznei-, Verband- und Heilmittelbudget hineingerechnet zu werden. 

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… warum beim Lymphödem flachgestrickte Kompressionsstrümpfe
indiziert sind? 

Beim Flachstrickverfahren entsteht im Gegensatz zum so genannten Rundstrickverfahren ein flaches, zweidimensionales Gestrick. Bei diesem Strickverfahren ist es daher möglich, Maschen zu- oder abzunehmen und die Form des Strumpfes dadurch auf alle existierenden Umfangsvariationen abzustimmen. So wird auch bei extremen Ödemformen ein optimaler Druckverlauf ermöglicht. Flachgestrickte Kompressionsstrümpfe sind außerdem formstabiler. Sie legen sich nicht in die Hautfalten von Ödempatienten, unerwünschte Einschnürungen werden verhindert. Der Massageeffekt, den die gröbere Struktur der flachgestrickten Produkte auf das subkutane Bindegewebe auslöst, hat einen positiven Einfluss auf die Kontraktion der Lymphgefäße. Die höhere Luftdurchlässigkeit und Atmungsaktivität erhöhen zudem die Patientencompliance.

Ein weiterer Vorteil der Flachstrickprodukte ist, dass der Arbeitsdruck – also der physikalische Druck, den das Gestrick gegen die Bewegung der Muskulatur erzeugt – wesentlich höher ist. Bei Ödempatienten wird dadurch die Gefahr einer Reödematisierung deutlich verringert. Übrigens: Die Verordnung medizinischer Kompressionsstrümpfe belastet Ihr Arznei und Heilmittelbudget nicht! Quelle: Eurocom 

anziehhilfen

Die aktuelle Fortschreibung der Produktgruppe 17 „Hilfsmittel zur Kompressionstherapie" des Hilfsmittelverzeichnisses der gesetzlichen Krankenkassen sieht außerdem vor:

 

 

 

 

 

1. Medizinische Kompressionsstrümpfe haben bei regelmäßigem Tragen eine Lebensdauer von mindestens sechs Monaten, d.h. dem Patienten steht jedes halbe Jahr eine Neuverordnung zu.

2. Es gibt keine starre Zuordnung von Kompressionsklassen zu bestimmten Diagnosen. Alle Kompressionsklassen - insbesondere auch die Kompressionsklasse 1 - können im Ermessen des behandelnden Arztes nach medizinischer Notwendigkeit verordnet werden.

3. In Einzelfällen, beispielsweise wenn der Patient nicht in der Lage ist, Kompressionsstrümpfe der Kompressionsklassen 3 und 4 alleine anzuziehen, kann der Arzt zwei Strümpfe niedrigerer Kompressionsklassen verordnen, die übereinander getragen werden.

4. Es wird zwischen Rundstrickprodukten zur Therapie von Venenerkrankungen sowie Flachstrickprodukten für die Therapie von Ödemen differenziert. Damit wird der besonderen Rolle der Flachstrickprodukte in der lymphatischen Versorgung Rechnung getragen.ww.eurocom-info.de

Die Versorgung mit medizinischen Kompressionsstrümpfen

Rechtsratgeber für Leistungserbringer und Patienten

Alles für den Therapieerfolg bei Lymphödemen

Mit Kompressionsstrümpfen, die wirken und sich angenehm tragen. Fakt ist: Nur durch konsequente Einhaltung der Therapie kann eine Verschlimmerung der Erkrankung verhindert werden. Bei der Behandlung von Lymphödemen hat sich die Komplexe Physikalische Entstauungstherapie (KPE) als erste Therapiephase bewährt und durchgesetzt. Sie bewirkt z. B. das Abfließen von Lymphstauungen, das Umstrukturieren von verändertem, verhärtetem Bindegewebe, das Aktivieren der Muskelpumpen etc.

Kompressionstherapie durch Kompressionsstrümpfe

KKL I (leicht) 18-21 mmHg
KKL II (mittel) 23-32 mmHg
KKL III (kräftig) 34-46 mmHg
KKL IV (sehr kräftig) --über 49 mmHg

Die zweite Phase der Therapie (KPE Phase II) unterscheidet sich von Phase I vor allem in der Kompressionstherapie. Statt Bandagen erhält der Patient jetzt spezielle Kompressionsstrümpfe, die den Entstauungserfolg erhalten sollen. Diese sind meist individuell und in Flachstricktechnik gefertigt. Kompressionsversorgungen gibt es für Arme, Hände, Beine und Zehen.

Über die Kompressionsklasse (von I bis IV) und die Art der Versorgung entscheidet der behandelnde Arzt. Moderne Kom-pressionsstrümpfe z. B. bestehen aus Hightech-Fasern, sind angenehm zu tragen und zeigen eine hohe Luftdurchlässigkeit, was der Haut sehr zugute kommt.

Tips für eine erfolgreiche Kompressionstherapie:

  • Wichtig für den Erfolg der Kompressionstherapie ist eine umfassende Beratung durch Arzt und Sanitätsfachhandel sowie und ein korrektes Anmessen der Strümpfe. Dieses findet an vorgegebenen Messpunkten statt.
  • Um richtig wirken zu können, müssen Kompressionsstrümpfe genau sitzen. Jeder Patient sollte sich das korrekte An- und Ausziehen genau zeigen lassen und es bei der Erstversorgung mehrfach ausprobieren.
  • Praktisch sind An- und Ausziehhilfen, die – wie die Kompressionsstrümpfe auch – im ausgewählten Fachhandel erhältlich sind.
  • Wichtig ist das Beachten der Pflegeanleitungen: Denn nur richtig gepflegte Kompressionsstrümpfe bleiben in Form und können dauerhaften Therapieerfolg gewährleisten. 

Es gibt entgegen der Kassenmeinung keine starren Fristen zur Versorgung mit flachgestrickten Kompressionsversorgungen.

Eine Zweifachausstattung ist laut Hilfsmittelrichtlinie ( diese regelt dieses gesetzlich verbindlich) aus medizinischen und Hygienischen oder sicherheitstechnischen Gründen möglich. Die Gründe einer Mehrfachausstattung müssen auf dem Rezept auch so benannt werden, also Wechselversorgung aus hygienischen Gründen.

Nur eine Wechselversorgung ermöglicht eigenen bestimmungsgemäßen Gebrauch der Strümpfe, mit der täglich notwendigen Wäsche . Die Gewährleistung des Strumpfherstellers beträgt 6 Monate und sichert die zugesagten Eigenschaften des Produktes zu.  Werden ältere Versorgungen getragen im Wechsel mit der aktuellen, um zu Waschen und zu Trocknen, droht eine Verschlechterung des Ödembefundes , wenn der benötigte Druck nicht mehr gewährleistet ist.

Die Abwendung einer drohenden Verschlechterung kann ,mit auf das Rezept geschrieben werden. Ein Widerspruch mit Hinweis auf die gesetzlich bindende Hilfmittelrichtlinie lohnt sich .Außerdem ist ein vollständiges Rezept mit den oben genannten Hinweisen notwendig, um eine Kostenzusage zu erreichen. Bei einem zusätzlichem Schreiben vom Arzt, auch auf drohende Verschlechterung und Mehrkosten hinweisen.

Kompr.-Strumpf Hersteller  Jobst  Medi   Ofa   Bauerfeind   Belsana   Armstrümpfe  informieren hier im LymphNetzwerk auf den Seiten Kompr.-Strümpfe mit Text und Bild über ihre Kompr.-Srümpfe.

Kompressions - Strümpfe für Lymph & Lipödem

Kompressionsstrümpfe, gleich ob Flach- oder Rundstrick, Mass oder Serie sind Hilfsmittel mit Hilfsmittel Nummer

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