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Wundrose (Erysipel) und Ihre Behandlung...

Gefährliche Erreger auf der Haut. Entzündung einer Wundrose kann Leben bedrohen. Sie sieht aus wie ein starker Sonnenbrand und hat auch ähnliche Symptome. Die "Wundrose", eine Entzündung der Haut, kann langwierige Folgen für die Gesundheit der Betroffenen haben. Wird sie nicht erkannt und behandelt, sind ihre Auswirkungen lebensbedrohend.

Die Wundrose sieht aus wie ein starker Sonnenbrand und kann schwere gesundheitliche Folgen haben. Die Wundrose, medizinisch Erysipel, ist eine bakterielle Entzündung der Haut, die aber nicht ansteckend ist. Besonders gefährdet sind Menschen mit geschwächtem Immunsystem, zum Beispiel ältere Menschen oder Diabetiker. Die Erkrankung kann allerdings auch bei scheinbar gesunden Menschen jeden Alters auftreten. 

Eine Wundrose muss rechtzeitig erkannt und über Wochen mit viel Geduld behandelt werden. Bei geeigneter Therapie heilt sie in der Regel folgenlos aus. Unbehandelt dagegen kann sie lebensgefährlich verlaufen.

Angriff der Bakterien. Der häufigste Erreger des Erysipels gehört zu der Gruppe der Streptokokken. Aber auch andere Bakterien wie zum Beispiel Staphylokokken können das Krankheitsbild verursachen. Die Bakterien befinden sich auf der Haut und Schleimhaut vieler Menschen, ohne dass sie Beschwerden verursa chen, da sie die Hautbarriere normalerweise nicht überwinden können. Mit einer Blutuntersuchung können die Erreger identifiziert werden.

Erreger vermehren sich in Lymphgefäßen. Bereits durch eine unscheinbare Hautverletzung oder eine bestehende Hautinfektion wie zum Beispiel Fußpilz können die Bakterien jedoch in die Haut eindringen. Für ein gesundes Immunsystem ist das in der Regel noch kein Problem. Sind die Abwehrkräfte allerdings geschwächt, können sich die Keime in dem feinen Geflecht der Lymphgefäße vermehren und ausbreiten.

Im Volksmund wird die flächenhafte, sich nach einer Verletzung an Hand oder Fuß zum Körper hin ausbreitende Hautrötung gelegentlich als "Blutvergiftung" bezeichnet. Diese Bezeichnung ist jedoch falsch, da die Bakterien in den Lymphgefäßen der Haut sitzen. Als Komplikation der Erkrankung können sie aber durchaus in die Blutbahn gelangen, wo sie dann eine echte Blutvergiftung, eine Sepsis, verursachen können.

wundroseRote Haut und geschwollene Beine. Zumeist von Fieber, Schmerzen, geschwollenen Lymphknoten und einem deutlichen Krankheitsgefühl begleitet, kommt es zu einer Schwellung und flächenhaften Rötung des erkrankten Hautbereichs. Die flammenartigen Ausläufer ähneln einem Sonnenbrand. Häufig klagen die Betroffenen auch über Schüttelfrost. Die Schwellungen und Rötungen können sich binnen Stunden oder weniger Tage stark ausbreiteten. Kühlende Umschläge lindern die Schmerzen einer Wundrose.

Die klinische Diagnose erfolgt aufgrund der Symptome. Im Zweifelsfall klärt die bakteriologische Untersuchung eines Wundabstrichs, um welchen Keim es sich handelt. Mit einer Blutkultur wird überprüft, ob sich auch im Blut des Betroffenen Bakterien nachweisen lassen. Dies kann auf eine Komplikation des Erysipels, eine Sepsis, hinweisen.

Ursachenforschung wichtig. Stellt der Arzt ein Erysipel fest, so wird der Betroffene in aller Regel zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus eingewiesen. Dort muss er zunächst Bettruhe einhalten. Die Ursache der Hautverletzung, durch die die Bakterien eingedrungen sind, muss gefunden und behandelt werden.

Das betroffene Körperteil wird gegebenenfalls in einer Schiene ruhig gestellt, gekühlt und hoch gelagert. So können die Schmerzen gelindert und ein Lymphflüssigkeitsstau verhindert werden. Gleichzeitig wird ein Antibiotikum, meist Penicillin, für mindestens eine Woche über die Vene verabreicht. Anschließend kann das Antibiotikum in Tablettenform eingenommen werden.

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Versorgung

Vor Beginn der Wundbehandlung und der Auswahl des richtigen Wundverbands ist der Zustand der Wunde festzustellen. In erster Linie ist zu unterscheiden, ob es sich um eine nicht infizierte oder eine infizierte Wunde handelt. Liegt eine infizierte oder kritisch kolonisierte Wunde vor, muss die Wundversorgung antimikrobiell ausgestattet sein.

Wunden zeigen sich mit unterschiedlichem Erscheinungsbild: nekrotisch, fibrinös belegt, granulierend und epithelisierend. Dies fließt in die Wundbeurteilung und damit in die Auswahl der richtigen Wundauflage mit ein. Ein entscheidender Faktor ist außerdem der Exsudationsgrad, der für die fachgerechte Auswahl berücksichtigt werden muss. Gegebenenfalls sind geeignete Maßnahmen zur Wundbettkonditionierung zu veranlassen, etwa ein Débridement.

wundversorgung

Wird das Lymphödem durch die KPE nicht adäquat behandelt, kann es zu Ulzerationen kommen. Wegen des reduzierten Immunstatus von Lymphpatienten können Wundkomplikationen und Wundinfektionen letal verlaufen. Aktivierung der Wund-heilung und phasengerechte Wundversorgung erhalten somit in der Behandlung des Lymphödems einen hohen Stellenwert.

Effektive Wundbehandlung schließt bei Lymphödempatienten immer auch die Kompressionstherapie mit ein. Ohne dass eine Reduktion der Eiweißlast im Interstitium hergestellt wird, kann keine Wundheilung erfolgen. Die Reduktion des Ödems hat in der Regel einen positiven Effekt auf die Wundheilung, da so die Zellen wieder besser mit Nährstoffen, Lymphozyten und Wachstumsfaktoren versorgt und Abbauprodukte rascher entfernt werden. Entzündliche Prozesse werden zurückgedrängt und das Infektionsrisiko reduziert. Eine anhaltende Ödemreduktion ist essentiell, um Wundheilungsstörungen zu vermeiden.

Vor jedem Bandagieren sollte eine gründliche Inspektion der Haut erfolgen.

Lokaltherapie offener Wunden

Je nach Wundzustand ist eine entsprechende Wundauflage zu wählen, um Wundkomplikationen und die häufig damit asso-ziierten Infektionen mit möglicherweise letalen Folgen zu verhindern. Dabei sind Sachverhalte wie Exsudatbildung, Wundstadium, Wundtiefe und auch Schmerzen zu berücksichtigen. Der geeignete Wundverband muss ein physiologisches Wundmilieu sowie Schutz vor mechanischen Einflüssen gewähren und eine Barriere gegen ein- und austretende Mikroorganismen bilden.

Modernes Wundmanagement mit System

Suprasorb® Wundauflagen fördern und beschleunigen die phasengerechte, feuchte Wundheilung. Je nach Exsudationsgrad steht das Aufnahmevermögen oder die Fähigkeit der Flüssigkeitsabgabe im Vordergrund. Die Wundauflagen verkleben nicht mit dem Wundgrund und bewahren neu gebildetes Gewebe vor Verletzung. Suprasorb® bietet ein System indikationsgerechter Wundauflagen für das phasengerechte Wundmanagement.

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