Viele Menschen mit einem Lymphödem, Lipödem oder einer Venenerkrankung fragen sich vor einer Flugreise, ob sie ihre Kompressionsversorgung auch im Flugzeug tragen sollten.
Während eines Fluges sitzen wir oft über längere Zeit. Gleichzeitig können Bewegungsmangel und trockene Kabinenluft den Kreislauf belasten. Für viele Betroffene gehört die Kompression deshalb auch auf Reisen zu ihrer Therapie. Welche Maßnahmen sinnvoll sind, sollte jedoch immer individuell mit dem Behandlungsteam abgestimmt werden.
Eine gute Vorbereitung macht das Reisen oft deutlich angenehmer. Planen Sie genügend Zeit ein, tragen Sie – sofern empfohlen – Ihre Kompressionsversorgung und nutzen Sie jede Gelegenheit, sich zwischendurch zu bewegen.
✅ Kompression nach ärztlicher Empfehlung tragen.
✅ Ausreichend trinken.
✅ Regelmäßig aufstehen und bewegen.
✅ Bequeme Kleidung wählen.
✅ Medikamente und Hilfsmittel ins Handgepäck.
Langes Sitzen führt dazu, dass die Muskelpumpe weniger aktiv ist. Gleichzeitig bewegen sich viele Menschen während eines Fluges deutlich weniger als im Alltag.
Das kann dazu beitragen, dass sich Beine schwer anfühlen oder Schwellungen zunehmen.
Kontrollieren Sie einige Tage vor der Reise:
Falls nötig, vereinbaren Sie rechtzeitig einen Termin im Sanitätshaus.
Empfehlenswert sind:
Versuchen Sie, regelmäßig aufzustehen – sofern dies möglich und sicher ist.
Im Sitzen können einfache Fuß- und Wadenbewegungen helfen, die Muskelpumpe zu aktivieren.
Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr unterstützt den Kreislauf. Welche Trinkmenge für Sie geeignet ist, hängt von Ihrer persönlichen Situation ab.
Tragen Sie lockere, bequeme Kleidung und vermeiden Sie einschnürende Bündchen.
❌ Stundenlang unbeweglich sitzen.
❌ Zu enge Kleidung.
❌ Kompression eigenständig absetzen.
❌ Probleme bis nach dem Urlaub aufschieben.
Sprechen Sie vor einer Flugreise mit Ihrem Behandlungsteam, wenn:
✔ Reisen stressfrei planen.
✔ Genügend Zeit beim Umsteigen einplanen.
✔ Kompressionsversorgung regelmäßig kontrollieren.
✔ Hautpflege nicht vergessen.
✔ Bei Hitze zusätzliche Pausen im Schatten einlegen.
Das hängt von Ihrer Erkrankung und den Empfehlungen Ihres Behandlungsteams ab.
Die geplanten Tragezeiten vorab mit dem Behandlungsteam abstimmen. Bei neuen Druckschmerzen, Taubheit oder kalten beziehungsweise verfärbten Zehen die problematische Versorgung ablegen und medizinische Hilfe suchen.
Ja. Medizinische Kompressionsstrümpfe können in der Regel problemlos getragen werden.
Bewegen Sie sich nach der Landung, trinken Sie ausreichend und wenden Sie sich bei starken oder ungewöhnlichen Beschwerden an medizinisches Fachpersonal.
➡ Reisen mit Lymphödem
➡ Reisen mit Lipödem
➡ Hautpflege unter Kompression
➡ Kompressionsversorgung richtig messen
Die praktischen Checklisten dienen der Umsetzung im Alltag. Sie sind keine eigenständig untersuchten Behandlungsverfahren.
Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI erstellt und anschließend von O. Rothhardt, Inhaber der Website, umfassend auf Richtigkeit geprüft und aktualisiert.
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