Viele Menschen mit einem Lymphödem oder Lipödem stehen täglich im Berufsleben. Je nach Tätigkeit können langes Sitzen, langes Stehen oder körperliche Belastungen den Alltag erschweren.
Mit einer guten Planung, passenden Hilfsmitteln und regelmäßigen Bewegungspausen gelingt es vielen Betroffenen, ihren Beruf weiterhin aktiv auszuüben.
Ein Lymphödem oder Lipödem bedeutet nicht automatisch, dass Sie Ihren Beruf aufgeben müssen. Kleine Anpassungen im Arbeitsalltag können häufig bereits viel bewirken.
✅ Regelmäßig Bewegung einplanen
✅ Kompressionsversorgung konsequent tragen (wenn ärztlich empfohlen)
✅ Arbeitsplatz ergonomisch gestalten
✅ Ausreichend trinken
✅ Auf Warnsignale des Körpers achten
Je nach Tätigkeit können unterschiedliche Belastungen auftreten.
Zum Beispiel bei:
Hier können regelmäßige Positionswechsel und kurze Gehpausen hilfreich sein.
Zum Beispiel bei:
Kurze Entlastungsphasen und das Wechseln der Belastung können den Alltag erleichtern.
Wer regelmäßig hebt, trägt oder viel läuft, sollte Belastungen möglichst gut planen und auf die eigene körperliche Situation achten.
Je nach Tätigkeit können sinnvoll sein:
✔ ergonomischer Bürostuhl
✔ höhenverstellbarer Schreibtisch
✔ Fußstütze
✔ bequeme Schuhe
✔ ausreichend Platz für Bewegung
Schon wenige Minuten Bewegung können den langen Arbeitsalltag auflockern.
Ideen:
🚶 kurzer Gang durchs Büro
🦶 Fuß- und Wadenbewegungen
🧘 leichte Dehnübungen
🚰 Wasser holen statt lange sitzen bleiben
Wenn Ihre Kompressionsversorgung Teil der Therapie ist, sollte sie – entsprechend der ärztlichen Empfehlung – auch während der Arbeitszeit getragen werden.
Bei Fragen zur Passform oder zum Tragekomfort kann das Sanitätshaus beraten.
❌ Stundenlanges Sitzen ohne Pause
❌ Zu wenig trinken
❌ Unbequeme Schuhe
❌ Schmerzen dauerhaft ignorieren
Sprechen Sie mit Ihrem Behandlungsteam, wenn:
✔ Termine so planen, dass kurze Bewegungspausen möglich sind.
✔ Wasserflasche griffbereit halten.
✔ Haut regelmäßig kontrollieren.
✔ Bequeme Kleidung und Schuhe tragen.
Viele Menschen können ihren Beruf weiterhin ausüben. Ob Anpassungen notwendig sind, hängt von der individuellen Situation und der Art der Tätigkeit ab.
Regelmäßiges Aufstehen, kurze Gehpausen und eine ergonomische Sitzposition können hilfreich sein.
Für manche Menschen bietet Homeoffice mehr Flexibilität, zum Beispiel für Bewegungspausen. Das hängt jedoch von der persönlichen Situation und der Tätigkeit ab.
Ob und wann Sie Ihren Arbeitgeber informieren möchten, ist eine persönliche Entscheidung. Je nach Situation können individuelle arbeitsrechtliche oder organisatorische Aspekte eine Rolle spielen.
Viele Mitglieder berichten, dass kleine Veränderungen im Arbeitsalltag einen großen Unterschied machen können. Häufig genannt werden regelmäßige Gehpausen, höhenverstellbare Schreibtische, gut sitzende Kompressionsversorgung und offene Gespräche mit Kolleginnen und Kollegen oder Vorgesetzten, wenn Unterstützung notwendig ist.
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