Nach einer längeren Erkrankung oder einer Rehabilitation kann die Rückkehr in den Beruf eine Herausforderung sein. Eine stufenweise Wiedereingliederung bietet die Möglichkeit, sich langsam wieder an den Arbeitsalltag zu gewöhnen.
Je nach individueller Situation wird die Arbeitszeit oder die Belastung schrittweise gesteigert. Ziel ist es, den Wiedereinstieg möglichst gesund und nachhaltig zu gestalten.
Eine erfolgreiche Wiedereingliederung bedeutet nicht, möglichst schnell wieder voll belastbar zu sein. Viel wichtiger ist ein realistisches Tempo, das zu Ihrer Gesundheit und Ihrem Alltag passt.
Eine stufenweise Rückkehr kann helfen,
Vor dem Start sollten Sie gemeinsam mit Ihrem Behandlungsteam überlegen:
✔ Welche Tätigkeiten sind problemlos möglich?
✔ Welche Belastungen sollten zunächst vermieden werden?
✔ Sind zusätzliche Pausen sinnvoll?
✔ Ist eine ergonomische Anpassung des Arbeitsplatzes hilfreich?
✔ Benötigen Sie weiterhin Therapietermine?
Hilfreich können sein:
Achten Sie besonders auf:
Besprechen Sie solche Veränderungen frühzeitig mit Ihrem Behandlungsteam.
Je nach Situation können verschiedene Stellen unterstützen, beispielsweise:
Welche Unterstützung sinnvoll ist, hängt von Ihrer persönlichen Situation ab.
☐ Wiedereingliederungsplan besprochen
☐ Arbeitsplatz vorbereitet
☐ Kompressionsversorgung kontrolliert
☐ Bewegungspausen eingeplant
☐ Therapietermine abgestimmt
☐ Warnzeichen bekannt
☐ Rückmeldungen dokumentiert
Nicht unbedingt. Bei einer stufenweisen Wiedereingliederung wird die Belastung in der Regel schrittweise erhöht.
Sprechen Sie frühzeitig mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt sowie den weiteren Beteiligten. Der Wiedereingliederungsplan kann gegebenenfalls angepasst werden.
Ja. Viele Betroffene stimmen ihre Therapien während der Wiedereingliederung mit dem Arbeitsalltag ab.
Ob und in welchem Umfang Sie über Ihre Erkrankung sprechen möchten, ist eine persönliche Entscheidung. Wenn Anpassungen des Arbeitsplatzes erforderlich sind, kann ein offenes Gespräch hilfreich sein.
Viele Mitglieder berichten, dass ihnen eine langsame Rückkehr in den Beruf Sicherheit gegeben hat. Besonders hilfreich wurden regelmäßige Pausen, ein ergonomischer Arbeitsplatz und eine enge Abstimmung mit dem Behandlungsteam empfunden. Einige schildern, dass sie den Wiedereinstieg zunächst unterschätzt haben und gelernt haben, ihre Belastungsgrenzen besser wahrzunehmen. Kleine, kontinuierliche Fortschritte wurden dabei häufig als nachhaltiger erlebt als ein zu schneller Wiedereinstieg.
➡ Arbeiten mit Lymphödem oder Lipödem
➡ Rehabilitation nach einer Operation
➡ Pflegegrad bei Lymphödem oder Lipödem
➡ Schwerbehindertenausweis bei Lymphödem oder Lipödem
➡ Ergonomisch arbeiten
➡ Stressmanagement im Berufsalltag
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