VENEN & SCHWANGERSCHAFT
Wissen über deine Venen, Kompression und Wohlbefinden in der Schwangerschaft.
Titelbild Schwangerschaft
Dein Körper leistet viel. Auch deine Venen sind gefordert.
In der Schwangerschaft verändert sich dein Körper. Auch die Gefäße passen sich an – sichtbare Venen und schwere Beine können jetzt stärker auffallen.
Die wachsende Gebärmutter kann den Blutfluss in den Beinen beeinflussen. Zusätzlich lagert der Körper mehr Wasser ein: Beine, Knöchel und Füße können anschwellen.
Sprich über Schweregefühl, Schwellungen oder neue Krampfadern mit deiner Ärztin, deinem Arzt oder deiner Hebamme. Gemeinsam könnt ihr klären, was dir hilft.

KOMPRESSION & VERSORGUNG
Medizinische Kompressionsstrümpfe üben von außen Druck auf die Beine aus. Sie können bei Krampfadern Beschwerden lindern. Welche Versorgung für dich geeignet ist, solltest du ärztlich besprechen.
✓ Individuell beraten lassen
✓ Passform und Versorgung besprechen
Anregungen für deine Gespräche mit Ärztin, Arzt oder Hebamme.

Regelmäßige Spaziergänge und sanfte Fußbewegungen können deinen Kreislauf unterstützen. Stimme passende Aktivitäten auf deinen Schwangerschaftsverlauf ab.

Vermeide langes Stehen. Lege die Beine beim Ausruhen bequem hoch und gönne dir zwischendurch Zeit zum Durchatmen.

Bequeme Schuhe und lockere Kleidung begleiten dich durch den Alltag. Achte darauf, dass Schuhe und Strümpfe nicht einschneiden.
PERSÖNLICH GUT BERATEN
Lass dich zu Beschwerden und zur passenden Versorgung persönlich beraten. Deine Ärztin, dein Arzt oder deine Hebamme sind erste Ansprechpersonen; ein Sanitätshaus hilft bei der Anpassung verordneter Kompression.

Orientierung für deine Schwangerschaft und die passende Versorgung.
Neue, anhaltende oder zunehmende Beschwerden solltest du ärztlich abklären lassen. Eine plötzlich einseitige Beinschwellung braucht rasche ärztliche Abklärung. Bei plötzlich deutlich stärkeren Schwellungen, insbesondere zusammen mit starken Kopfschmerzen, Sehstörungen oder Schmerzen unter den Rippen, kontaktiere sofort deine geburtshilfliche Betreuung.
Medizinische Kompressionsstrümpfe haben einen festgelegten Druckverlauf: Der Druck ist am Knöchel am stärksten und nimmt nach oben ab. Sie werden passend ausgewählt und angepasst. Gewöhnliche Stützstrümpfe ersetzen eine verordnete medizinische Kompressionsversorgung nicht. Welche Variante für dich sinnvoll ist, klärst du mit deiner behandelnden Praxis.
Besprich deine Beschwerden zuerst in deiner ärztlichen Praxis. Falls Kompression verordnet wird, unterstützt dich ein Sanitätshaus beim Vermessen, bei der Auswahl und beim Anziehen. Verordnung und mögliche Kostenübernahme solltest du mit Praxis, Versorger und Krankenkasse klären.
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Diese Informationen bieten Orientierung und ersetzen keine persönliche medizinische Beratung. Die neuen Fotomotive sind KI-generierte Symbolbilder.
Weiterführende Informationen: NHS: Schwellungen in der Schwangerschaft · NHS: Krampfadern und Kompression · NHS: Beinschwellungen
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